Graz: KostNix- Laden

„Was nichts kostet, kann nicht gut sein.“

Ein altbekanntes Vorurteil, welches in Graz aus der Welt geschaffen wird. Der KostNix- Laden der Stadtteilarbeit EggenLend wechselte jüngst seinen Standort und ist nun in der Karl- Morre- Straße in Eggenberg zu finden. Letzten Samstag, am 12.05, fand die Neueröffnung statt, welche mit Musik und gratis Essen untermalt wurde. Der Andrang war groß, Jung und Alt machten sich ein Bild vom neuen Platz und dem bereits seit einem Jahr existierendem Laden.

Aber was genau ist das eigentlich?

Der KostNix- Laden ist ein Projekt, welches, wie bereits erwähnt, von der Stadtteilarbeit EggenLend ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, die Nachbarschaft zu stärken und Ressourcen zu schonen. Acht Ehrenamtliche betreiben den Laden fünf Tage die Woche. Das Prinzip beruht auf Geben & Nehmen: man nimmt, was man braucht, natürlich völlig kostenlos, und gibt, was man nicht mehr braucht. Kleidung, Schuhe, Bücher oder Geschirr – im KostNix- Laden findet jedes Stück einen neuen Besitzer. Klingt gut? Ist es auch.

 Die Neueröffnung

Da der Laden nun seinen Standort nach Eggenberg verlegte, musste auch dementsprechend eine Neueröffnung gefeiert werden. Von Studenten der FH Joanneum des Zweiges ,Soziale Arbeit‘, die am Umzug beteiligt waren, wurde ich eingeladen, mir das Konzept etwas näher anzuschauen. Gesagt, getan. Die Reaktion der Leute war mehr als positiv, die Veranstaltung war sehr gut besucht. Die meisten Besucher gingen nicht mit leeren Händen nach Hause, jedoch wurden auch genügend neue Spenden gebracht. Der Laden begrüßt jeden mit offenen Armen. Alles in allem ein wirklich tolles Projekt, welches zu nachhaltigem Denken anregt.

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Über die Wegwerfgesellschaft & Co.

Dass unsere Generation zu einer wahren Wegwerfgesellschaft mutiert ist, ist kein Geheimnis mehr. Wenn etwas kaputt ist, reparieren wir es nicht, sondern wir ersetzen es. Wenn etwas nicht mehr gefällt, verstecken wir es in den hintersten Ecken unseres Schrankes. Wenn etwas nicht mehr passt, landet es im Müll. Wir haben so viel und geben so wenig. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir im Überfluss leben, können wir unsere Einstellung ändern. Besser gesagt müssen wir es. Denn eine nachhaltige Lebensweise ist etwas, wovor wir unsere Augen nicht mehr verschließen können. Natürlich kann keiner von uns Wunder vollbringen, jedoch können wir alle einen kleinen Teil dazu beitragen. Und Projekte wie der KostNix- Laden machen es uns mehr als einfach. Wenn dann das nächste Mal der Kleiderschrank oder das Bücherregal aus allen Nähten platzt, einfach darüber nachdenken, die nicht gebrauchten Stücke in den Laden bringen. Und was gibt es Besseres als einer anderen Person eine Freude zu machen?

Hard facts

Standort: Karl- Morre- Straße 42

Öffnungszeiten: MO- FR; 15 bis 18 Uhr

Spenden: die Spenden können im Büro der Stadtteilarbeit oder direkt beim KostNix- Laden abgegeben werden

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Liebe Grüße,

Coco

 

 

„…und dann kam Yves“

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Ja, es war Yves. Yves, Yves, Yves. Und meine vorwissenschaftliche Arbeit, damals in der Schule. Aber was genau hat dieser Yves und eine Säule der Matura denn jetzt genau mit einem Blogpost zu tun, bei dem es eigentlich um Mode gehen sollte? Naja, das war so..

Wie bereits erwähnt, mussten wir, um unsere Matura positiv abzuschließen, Mitte der achten Klasse eine vorwissenschaftliche Arbeit abgeben. So saß ich nun eines Tages, genauer gesagt in der sechsten Klasse, vor leeren Zetteln und fragte mich, welches Thema ich denn nun 30 Seiten lang behandeln sollte. Überall um mich herum schwirrten naturwissenschaftliche Themengebiete und natürlich tendierte auch ich am Anfang in diese Richtung. Also schnappte ich mir ein Buch und las mich ein. Und ja, es war interessant, aber leider einfach so gar nicht ich. Warum sollte sich meine Arbeit denn nicht um ein Thema drehen, das mich nicht fesselte. Und so verließen meine Gedanken den naturwissenschaftlichen Pfad, den ich sowieso nie gehen wollte und kamen zurück zu meiner eigentlichen Leidenschaft – der Mode. Genauer gesagt Mode und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Und wer hätte gedacht, dass diese Arbeit auch Auswirkungen auf mich haben könnte?

So verbrachte ich nun Stunden und Stunden vor dem Computer, blätterte durch unzählige Modebücher, las mich in Kollektionen ein und versuchte Parallelen zwischen Kleidungsstücken und Revolutionen zu suchen. Ich behandelte unzählige Designer, träumte vom kleinen Schwarzen der Coco Chanel, war entzückt von Dior und seinem New Look, hatte pure Begeisterung für Vivienne Westwood und bewunderte Valentinos Liebe zur Farbe Rot. Doch ich suchte nach etwas Großem, nach einem Geniestreich, einem Kleidungsstück oder eine Kollektion, etwas was mich komplett in seinen Bann zog.

Und dann kam Yves. Genauer gesagt Yves Saint Laurent. Yves, der 1960 die Damen plötzlich in Anzüge hüllte und den Frauen nun Eintritt in die Männergarderobe gewährte. Er ließ sie jenes Kleidungsstück tragen, welches am meisten Macht und Rolle ausstrahlte. Man könnte fast meinen er gab den Frauen dadurch mehr Macht und trieb die Emanzipation voran. Denn ein Anzug ist stark, er setzt ein Statement, er fällt auf – besonders an Frauen.

Natürlich ging mir der Damenanzug nicht mehr aus dem Kopf und ich machte mich sofort auf die Suche nach meinem Eigenen. Und fand ihn relativ schnell.

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Mein Anzug:

Die Hose endet kurz vor dem Knöchel, weil ich diesen Schnitt besonders schön finde und der Anzug meiner Meinung nach etwas lockerer und nicht so streng wirkt. Beim Blazer war es mir wichtig, dass es ein Longblazer ist, da ich ein riesengroßer Fan dieser Art von Blazern bin. Darunter passt am besten eine einfach weiße Bluse. Ebenso liebe ich Fliegen aller Art, weil sie erstens unglaublich schön sind und zweitens dem Anzug das gewisse Etwas verleihen. Um etwas Abwechslung zu haben, habe ich mir Zwei gekauft – eine klassische Schwarze und eine Schwarz- Weiße. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich fast nur die Schwarze trage. Sie wirkt einfach extra classy.

Anzug von: Zalando

Fliegen von: Kastner & Öhler (haben dort eine wirklich tolle Auswahl)

How to dress it:

Wenn es etwas lockerer wirken soll, passen meiner Meinung nach Budapester extrem gut dazu. Sie geben dem ganzen Look eine Coolness und versprühen Dandy Chic. Ist es hingegen ein formeller Anlass würde ich jeder Frau hohe (am besten schwarze) Pumps, sowie roten Lippenstift empfehlen. Damit wirkt der ganze Look extrem elegant. Eine schöne und ruhig etwas auffälligere Clutch dazu und der Look ist perfekt.

Und was sagt ihr so? Gefallen euch Damenanzüge?

*Die Fotos sind von der unglaublich tollen Katharina von UK Photography 

Liebe Grüße,

Coco 

 

 

 

 

Bonn

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Letzten Freitag ging es für meine Schwester, einer Freundin und mich für vier Tage nach Deutschland, genauer gesagt nach Bonn. Der eigentliche Grund für unsere Reise war der Besuch der Magiccon 2018, doch darüber wird es einen eigenen Blogpost geben. Ich war das erste Mal in Deutschland und war wirklich gespannt, was ich denn so von Österreichs großem Nachbar halten würde. Nach einigen Verständigungsschwierigkeiten (oft war ich kurz davor Englisch zu sprechen) und Problemen mit der Deutschen Bahn (wer hätte gedacht, dass ich die ÖBB jemals schätzen würde?) kam ich zu der Erkenntnis, dass Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mein neues Lieblingsland werden würde. Vielleicht lag es aber auch daran, dass sich Bonn nicht wirklich in mein Herz geschlichen hat. Besser wäre hier der Ausdruck „schleichen konnte“, denn für die Stadt selbst hatten wir leider sehr wenig Zeit. Deswegen möchte ich der ehemaligen Bundeshauptstadt nicht Unrecht tun – liebes Bonn, vielleicht lernen wir uns das nächste Mal etwas besser kennen.

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What to do: 

Hans im Glück: Hier kommt jeder Burgerfan so richtig auf seine Kosten. Neben der riesigen Auswahl an Burgern, sei es vegetarisch, vegan oder für Fleischliebhaber, gibt es auch jede Menge leckere Cocktails und Getränke. Außerdem ist das Restaurant unglaublich süß und liebevoll eingerichtet. Fazit: Geschmacklich top und guter Preis – „Coco im Glück“.

Bonner Altstadt: Eines muss ich mir selbst eingestehen – die Altstadt von Bonn hat wirklich Charme. Die Häuser sind sehr niedlich, alles wirkt so klein und schön. Vor allem die Sternstraße ist eine von Bonns bekanntesten und sehenswertesten Straßen. Weiters sind das Beethovenhaus und das Münster beliebte Sehenswürdigkeiten. Mir persönlich haben vor allem das Alte Rathaus und das Postamt sehr gut gefallen – sie versprühen meiner Meinung nach typisch deutsches Flair. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass Bonn vor allem im Winter mit Weihnachtsmärkten überzeugen würde.

Kölner Dom: Da Bonn und Köln wirklich nur einen Katzensprung voneinander entfernt sind, lohnt es sich auf jeden Fall der viertgrößten Stadt Deutschlands einen Besuch abzustatten. Da wir wenig Zeit hatten, hielten wir uns nur rund um den Kölner Hauptbahnhof auf und besuchten den Kölner Dom, der sich direkt neben dem Bahnhof befindet. Der Eintritt ist kostenlos und der Dom wirklich riesig. Die Architektur der Kirche ist atemberaubend und wunderschön. Generell glaube ich, dass Köln eine richtig coole Stadt ist, in der man einiges erleben kann. Deswegen hat die Stadt bereits einen Platz auf meiner Reiseliste.

Übrigens braucht man von Bonn nach Köln ca. eine halbe Stunde mit dem Zug. Die Züge gehen direkt vom Bonner Hauptbahnhof und fahren ca. zwei mal in der Stunde.

Our hotel: 

Wir haben uns für das B&B Hotel Bonn entschieden. Dieses Bed & Breakfast ist ganz hübsch, hat sechs Stöcke und ist sehr sauber. Es liegt nur ca. 3 Gehminuten von der U-Bahn Station Bonn West entfernt und hat somit eine super Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Ebenso könnte man den Bus nehmen. Wir hatten ein Dreierzimmer gebucht, welches genug Platz und ein geräumiges Badezimmer bot. Meiner Meinung nach war das Hotel etwas teuer. Unser Zimmer kostete pro Nacht etwas mehr als 30 Euro pro Person, jedoch musste man für das Frühstück 8,50 Euro Aufpreis zahlen, was ich nicht so ganz verstanden habe. Das Frühstücksbuffet war zwar ganz ok, aber ich hatte schon weit Besseres für weniger Geld. Ebenso störte mich, dass unser Zimmer ein Raucherzimmer war, aber das war nicht die Schuld des Hotels. Generell finde ich die Existenz von Raucherzimmern in unserer heutigen Zeit mehr als unnötig. Ich glaube das erklärt sich von selbst. Ein weiterer Störfaktor war das Fehlen eines Föhnes im Zimmer. Alles in allem ist das B&B empfehlenswert, aber, wie bereits gesagt, finde ich es etwas zu überteuert. Auf jeden Fall hatten wir einen schönen Aufenthalt.

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Liebe Grüße,

Coco

Warner Bros. Harry Potter Studios

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Wir stehen in Leavesden, der Wind pfeift uns um die Ohren, statt blauem Himmel starrt eine graue Wolkendecke auf uns herab. Es beginnt leicht zu nieseln. Typisches englisches Wetter eben. In der Mitte des Platzes, auf dem wir uns befinden, stehen riesige Schachfiguren. Der Platz wird von großen Plakatwänden umhüllt. „Have you seen this wizard?“, steht in großen Buchstaben auf einem dieser Plakate. Alles ist trist und grau, in meinen Gedanken stelle ich mir vor, wie Todesser die Millenium Bridge nur einige Kilometer von uns entfernt zum Einsturz bringen. Plötzlich huscht ein kleiner Dementor gefolgt von Zauberschülern an mir vorbei Richtung Eingang und reißt mich aus meinen Träumereien. „Du bist hier nicht beim Halblutprinzen“, sage ich mir selbst in meinen Gedanken. Und doch war ich ihm noch nie so nah. Warum?

Weil ich vor einem großen Gebäudekomplex etwas außerhalb von London, mitten im Nirgendwo, stehe und unsere Tickets abhole. Neben mir stehen meine zwei besten Freundinnen, sie strahlen wie zwei Honigkuchenpferde. Wer braucht schon Sonne, wenn man solche Grinser sieht? Vor uns liegen wahrlich magische Stunden, denn in wenigen Minuten beginnt unsere Tour in den Warner Bros. Harry Potter Studios. Wir folgen einem langen Gang, dessen Wände die Karte des Rumtreibers sowie bekannte Zitate zieren. Unzählige Szenen tauchen vor dem inneren Auge auf, dann stehen wir plötzlich in einer großen Halle, über uns Leinwände mit den Gesichtern der Schauspieler. Die Vorfreude und Spannung steigt, kurze Zeit später befinden wir uns zusammen mit anderen Harry Potter Fans in einem dunkeln Raum. Uns werden Videos gezeigt, ein Moderator gibt einen kurzen Überblick über das weltweite Phänomen und den Hype darum. Gleich danach sitzen wir vor einer Leinwand, Harry, Ron und Hermine begrüßen uns und erzählen etwas über die Tour. Nach einigen Minuten verschwinden sie im Video hinter einer Tür. Die Leinwand geht hoch, ein Staunen geht durch die Menge. Direkt vor uns liegt jene Tür, durch die die Drei gerade verschwunden sind. Wir alle stehen davor. Eine Mitarbeiterin läuft zum Publikum, ermutigt einen kleinen Jungen die Tür zu öffnen. Die Klinke wird hinuntergedrückt, die Tür aufgestoßen, unsere Augen werden immer größer. Willkommen in Hogwarts.

 

Die Warner Bros. Harry Potter Studios. Ein Ort voller Magie. Ein Ort, an dem man der Realität für einige Stunden entfliehen kann. Ein Ort, an dem nicht an Zauberei zu glauben schon fast eine Straftat ist. Besser gesagt ein Ort, an dem nicht an Zauberei zu glauben unmöglich ist. Originalkostüme, Requisiten, Sets – all das und noch viel mehr gibt es hier zu bestaunen und zu erleben. Ob Verbotener Wald (der übrigens das beste Erlebnis überhaupt ist), Winkelgasse, Dobby, Drachen oder Dumbledore – alles ist da. Selbst Besen können hier fliegen. Besonders faszinierend ist es, dass sich so vieles wirklich bewegen kann. Mit etwas Glück verbeugt sich Seidenschnabel, der Eberkopf und das Monsterbuch bewegen sich, die Alraune springt aus dem Topf und bei den Weasleys stricken die Nadeln von selbst. Ehrlich gesagt möchte ich nicht zu viel verraten, denn sonst nehme ich ja dem Ein oder Anderen den Zauber des Besuches. Aber so viel sei gesagt: Vergiss alles für einen kurzen Moment, mach dein Herz leicht, sei für einige Stunden wieder ein Kind und lass dich verzaubern.

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Hard Facts: 

Tickets: Die Tickets müssen im Vorhinein gekauft werden und man sollte die Tour wirklich früh genug buchen, da man oft sehr schwer Tickets bekommt. Wir hatten Glück und bekamen noch relativ spontan welche. Neben den normalen Tickets für die Tour gibt es auch noch einige mit gewissen Extras, die aber deutlich mehr kosten. Ein normales Ticket für einen Erwachsenen kostet 41 Pfund. Sie sind direkt auf der Warner Bros. Seite erhältlich, es gibt zwar auch andere Anbieter, aber ich würde sie dort kaufen.

Anreise: Eines zuerst, plant genug Zeit für die Anreise ein, denn man muss eine halbe Stunde vor Beginn dort sein! Bei manchen Tickets ist die Anreise dabei, aber bei den üblichen Tickets nicht. Auf der Warner Bros. Seite gibt es eine detaillierte Beschreibung wie man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Auto zu den Studios kommt. Aber Achtung: Bei Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel kann es sein, dass man den Zug nehmen muss. Auf der Seite steht, dass der Zug 20 Minuten braucht, jedoch steht nicht, dass es einen normalen sowie einen Schnellzug gibt. Wir wussten das nicht und haben den normalen Zug genommen, der natürlich länger braucht, und hätten somit fast unsere Tour verpasst. Vor dem Bahnhof wartet dann ein zweistöckiger Harry Potter Bus und bringt die Leute direkt zum Studio. Für die Hin- & Rückfahrt zahlt man 2,50 Pfund.

Tour: Auch für die Tour muss man genug Zeit einplanen, da es wirklich viel zu sehen gibt. Die Touren haben kein Zeitlimit, sobald man drinnen ist, kann man bis zum Ende des Tages bleiben. Ebenso wird man nicht durch die Tour geführt, sondern geht eigenständig durch. Es gibt aber an jeder Ecke Tafeln und Videos, die informieren und erklären. Ist man im Winter dort, sollte man seine Jacke nicht abgeben, da ein Teil im Freien stattfindet. Und ganz wichtig: die Kamera läuft rund um die Uhr, unbedingt vorher den Akku aufladen oder einen Zweiten mitnehmen.

 

Ich kann den Besuch der Studios wirklich jedem empfehlen, sei es eingefleischter Harry Potter Fan oder auch nicht. Selbst jemand, der nur einige Teile gesehen hat, wird begeistert sein. Es lohnt sich wirklich und war das absolute Highlight meiner Londonreise. Man verlässt das Gebäude mit einem schweren Herz, dem Gefühl gerade noch ein Kind gewesen zu sein und einem lachenden sowie weinenden Auge.

Aber keiner sagt es besser als J.K. Rowling selbst:

The stories we love best do live in us forever, so whether you come back by page or by the big Screen, Hogwarts will always be there to welcome you home.

Im Endeffekt warten wir doch alle noch immer auf unseren Brief aus Hogwarts.

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Liebe Grüße,

Coco 

 

London

 

London. Schon so oft davon gehört, schon so viel davon gehört. Dementsprechend schwierig ist es über die drittgrößte Stadt Europas zu schreiben. Was gibt es da denn noch zu sagen? Eigentlich ziemlich viel, wenn man will.

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Fast jeder aus meinem Bekanntenkreis, der bereits in London war, war ganz begeistert von dieser Stadt. Natürlich waren auch meine Erwartungen ziemlich hoch, als das Flugzeug zusammen mit zwei Freundinnen und mir Richtung England abhob. Ich hatte immer meine genauen Vorstellungen von London, hatte immer ein präzises Bild vor Augen, wenn davon gesprochen wurde. Überraschenderweise war dieses Bild komplett anders. Und ich muss zugeben, dass ich noch immer nicht genau weiß, was ich von London halten soll. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil, London hat mich wirklich begeistert, sondern weil ich einfach keine passenden Wörter dafür finde. London ist so unglaublich groß, hat so viel Charme. Es kommt einem so vor, als würde sich hinter jeder U-Bahn Station eine neue Welt verstecken, Vielleicht tut es das ja auch, ist London doch wirklich ein Schmelztiegel der Kulturen. Vor allem aber ist London eines: vielseitig. Tradition trifft auf Moderne, Alt trifft auf Neu. Lässt man seinen Blick schweifen, wechseln sich Bürogebäude mit historischen Gemäuern ab, Geschichte trifft auf die heutige Zeit.

Und selbst Sonnenstrahlen wirken in London magisch. Begrüßt einem die Stadt mit einem hellen Lächeln, bekommt man das Gefühl irgendetwas richtig gemacht zu haben. Dann erstrahlt die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches in einem eigenen Glanz, wie meine beste Freundin und großer Londonfan zu sagen pflegt: „Bei Sonne schimmert die Luft in London golden.“

What to do:

Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem BigBen oder dem London Eye, die sowieso ein Muss sind, wollte ich euch eher von jenen Dingen/ Orten erzählen, die diesen Kurztrip so toll gemacht haben und welche dieses „Londongefühl“ in mir ausgelöst haben. Übrigens waren wir auch in den Warner Bros. Harry Potter Studios, aber darüber wird es einen eigenen Beitrag geben.

Tate Modern: Da wir London unbedingt auch von oben sehen wollten, wir aber eher sparsam unterwegs waren, wurde uns vorgeschlagen ins Tate Modern zu gehen und mit dem Lift bis nach oben zu fahren. Gesagt, getan. Und ich war überwältigt. Auch wenn die Höhe des Museum nicht mit jener des Shard oder des Skygardens zu vergleichen ist, hatten wir doch einen unglaublichen Blick über London. Und da es eben nicht ganz so hoch ist, hat man ebenso einen tollen Ausblick auf die zwei erwähnten Gebäude. Auch hatten wir Glück und konnten miterleben wie sich London vom Tag verabschiedete und die Nacht mit unzähligen Lichtern begrüßte. Hoch über der funkelnden Stadt habe ich mich auf eine ganz andere Art und Weise in London verliebt. Generell finde ich London in der Nacht fast noch ein bisschen schöner als am Tag.

Übrigens ist der Eintritt ins Tate Modern kostenlos.

Straßenkünstler: Sei es am Picadilly Circus oder am Ufer der Themse -in London gibt es unzählig viele Straßenkünstler. Am Besten ist es, sich einen gemütlichen Platz zu suchen und so manchem Künstler für eine kurze oder längere Zeit zu lauschen. Neben all dem Sightseeing und dem Stress alles unter einen Hut zu bekommen, schadet es nicht abzuschalten und den Moment zu genießen. Erstens finde ich, dass erst solche Momente eine Verbindung zu einem Ort kreieren und zweitens finden sich auf Londons Straßen wirkliche Talente.

Notting Hill: Der Stadtteil mit den unzähligen bunten Häusern ist wirklich kein Geheimtipp mehr und jedem ein Begriff. Trotzdem war ich von den farbenfrohen Straßen unglaublich begeistert, dieser Stadtteil ist mit Abstand der Schönste und Charmanteste, in dem wir waren. Außerdem findet man dort den Portobello Road Market, eine großen Markt, der sich durch die Portobello Road zieht. Vintageläden, Musik oder Tee – alles, was das Herz begehrt ist hier zu finden.

Where to eat:

Da wir meist bis zum späten Nachmittag unterwegs waren, bestand unser Frühstück bzw. unser Mittagessen aus schnellen Gerichten oder food-to-go. Trotzdem hatten wir einige „kulinarische“ Highlights, die ich wirklich empfehlen kann.

Eggbreak: Dieses unglaublich süße Restaurant befindet sich in Notting Hill, nur einige Gehminuten von der U-Bahn Station entfernt, und bietet, wie bereits der Name sagt, Gerichte mit Ei in den verschiedensten Variationen an. Wir haben dort gefrühstückt, das Essen ist wirklich unglaublich lecker und die Auswahl ist riesig. Neben pikanten Gerichten gibt es auch French Toast oder Pancakes. Auch die Getränke sind toll, mein Favorit war die heiße Kokosschokolade. Ebenso bekommt man die ganze Zeit gratis Gurken-/ Ingwerwasser in Karaffen. Preismäßig liegt es im mittleren Bereich, es ist nicht gerade günstig, aber ein Besuch zahlt sich wirklich aus.

Borough Market: Dieser große Lebensmittelmarkt befindet sich fast gleich dem neben Shard und bietet eine unglaubliche Auswahl an internationalen Gerichten. Es gibt dort wirklich alles zu finden, vor allem aber hat uns der Käsekuchen und Tee überzeugt. Außerdem ist der Markt nicht wirklich teuer, bzw. unser Essen war relativ günstig und sehr lecker. Auch die Gegend um den Markt ist total schön und bietet sich perfekt zum Flanieren an.

Café Élan: Dieses Café hat zwei Standorte in London und ist vor allem durch Instagram bekannt. Wir waren im Café an der Park Lane, welches etwas kleiner ist. Überall finden sich Unmengen an Rosen, weshalb sie auch als Rosencafés bezeichnet werden und schon zum Schauplatz für so manche Bloggershootings wurden. Die Highlights sind auf jeden Fall die Rosenwand neben der Stiege und die Rosenwand im unteren Teil. Wir hatten Glück und bekamen den Tisch, der direkt an der Rosenwand steht. Man kann dort zwar auch Mittag- oder Abendessen, aber wir haben uns für Süßes und Kaffee entschieden. Unsere Süßspeisen waren zwar gut, aber nicht ganz so gut wie erwartet . Dafür gibt es eine riesige Auswahl an Kaffee, Tee und Kakao, und alles ist wirklich sehr sehr lecker. Auch unsere Bedienung war extrem freundlich und lieb. Alles in allem ein tolles Café, wobei es meiner Meinung nach etwas überteuert ist.

Our hostel: 

Wir schliefen im Wombats City Hostel in einem 8-Bett-Zimmer. Pro Nacht kostet dieses Zimmer ca.20 Euro und das Hostel hat eine sehr gute Lage, es liegt nur einige Gehminuten von der U-Bahn Station Tower Hill, sowie vom Tower und der Tower Bridge entfernt. Die Zimmer sind wirklich schön, die Betten sind Stockbetten und der Raum ist groß genug. Außerdem hat jedes Zimmer sein eigenes Badzimmer und sein eigenes WC. Jedes Bett hat seinen eigenen Kasten, der mit der Schlüsselkarte versperrt werden kann, und eine eigene Ablagefläche mit Steckdose neben dem Bett. Auch gibt es zusätzlich zum Bad einen Spiegel und ein Waschbecken direkt im Zimmer. Adapter und Föhn kann man sich für fünf Pfund ausleihen, die man aber beim Auschecken wieder zurück bekommt. Das Hostel ist wirklich groß, hat eine Bar im Keller und ist generell sehr gemütlich und hübsch eingerichtet. Das Frühstück ist nicht dabei. Auf jeden Fall kann ich es jedem empfehlen, der billig, aber schön und nicht zu weit weg vom Zentrum übernachten möchte.

 

Vielleicht habe ich ja doch Worte gefunden, um die Stadt an der Themse zu beschreiben.

London, I think you had me at hello.

 

Liebe Grüße,

Coco 

 

 

Schwestern

4 Jahre und 9 Monate. 4 Jahre und 9 Monate warst die Nummer Eins, warst ein Einzelkind und hattest die volle Aufmerksamkeit unserer Familie. Und dann, laut Oma an jenem Tag, an dem der erste Schnee in diesem Winter fiel, warst du plötzlich die große Schwester, die Erstgeborene und musstest von nun an deine Aufmerksamkeit teilen –  mit mir. Aber du hast dich nicht beschwert, sondern hast dich darüber gefreut eine kleine Schwester zu haben. Und ich weiß, dass das mit mir nie einfach war.

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Wir haben uns ein Zimmer geteilt, haben die Wände mit Pferde- und Disneyposter plakatiert und unsere selbstgebauten Barbiestädte so lange stehen gelassen, bis Mama sie einsaugen wollte.

Du hast mir meinen ersten Horrorfilm gezeigt, hast mich mit deiner Begeisterung für Herr der Ringe angesteckt und mir erklärt, wie man mit einer Playstation umgeht, und dass auch Mädchen Shooter Spiele beherrschen können. Dragon Ball, Pokemon, Digimon, Sailor Moon und Yu-Gi-Oh! faszinierten uns und wir haben alles Mögliche davon gesammelt.

Deinen Musikgeschmack und deine Liebe zu Metall habe ich damals nicht verstanden und schon gar nicht gemocht – jetzt war ich schon zwei Mal am NovaRock und einige meiner Lieblingsbands habe ich von dir.

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Deine Kreativität ist grenzenlos, du verwandelst nicht nur leere Blätter und Leinwände, sondern auch hin und wieder Menschen in Kunstwerke. Seien es Kostüme, Make-up oder Frisuren – du hast mir so ziemlich jedes Hallowen und jeden Faschingsdienstag gerettet, wenn ich ohne Verkleidung war. Und als der Frisör mir am Tag meines Maturaballs die Haare versaute und ich am Rande des Nervenzusammenbruchs stand, hast du gefühlte zehn Stunden mit mir in einem kleinem Kämmerchen gesessen, mich beruhigt und durch deine Fähigkeiten meine Haare sowie meinen Tag gerettet.

In unserem kleinem Dorf bist du mit 16 Jahren vor allem durch deinen Style aufgefallen – du warst ein Emo durch und durch. Deine Haare haben sich jeden Monat neu verwandelt, du hast uns mit der Stundenanzahl, die du im Badezimmer verbracht hast, fast in den Wahnsinn getrieben und Mama und Papa mit deiner Liebe für außergewöhnliche Kleidung fast in den Ruin (Spaß :b). Aber dir war egal, was sich andere dachten, du hast dir Schnürrsenkel in die Haare gebunden, deine bunten und extravaganten Kleider getragen und hast unserer Familie gezeigt, dass das Wort „normal“ einen großen Spielraum bietet und nicht für jeden das Gleiche bedeutet.

Genau 300 Monate hast du schon auf dieser Welt verbracht und ich wünsche dir noch unendlich viele Jahre und schöne Momente! Du hast mich zum Lachen gebracht, zum Verzweifeln, mich aufgeheitert und genervt, hast mich überrascht und mich den Kopf schütteln lassen. Du hast mich mehr geprägt als du es wahrscheinlich je erwartet hättest und ohne dich wäre ich niemals der Mensch, der ich heute bin. Du bist unendlich schlau und mir ,was Wissen angeht, meilenweit voraus. Betrachte deine Kreativität und dein Talent für Kunst als Geschenk und verfolge es weiter! Behalte den Funken Abenteuer in dir und trau dich ruhig ihn zum Feuer zu entfachen – du kannst oft so viel mehr als du glaubst! Bleib so wie du bist, besiege uns alle weiterhin in Stadt, Land, Fluss und bring uns zum Lachen!

In diesem Sinne wünsche ich Dir alles erdenklich Gute zu deinem Geburtstag! Selbst wenn ich aus allen Personen auf dieser Welt jemanden wählen könnte, um Mama und Papa zu nerven, wärst immer du diejenige, die ich als Schwester an meiner Seite haben will!

~Coco 

* Die Fotos sind von der lieben Katharina – UK Photography

 

 

 

 

 

 

 

 

Bucket List 2018 + January Playlist

2018. So viele Chancen, so viele Möglichkeiten, so viele Erlebnisse, die vor uns liegen. 2017 hat sich mit lautem Knall von uns verabschiedet und ist gegangen. Übrig vom Glanz der Silvesternacht bleiben einzig allein die sogenannten Neujahrsvorsätze, die fast jedes Jahr aufs Neue die Gleichen sind, da wir sie schon vor zwei Jahren erledigen wollten. Aber braucht es wirklich eine neue Zahl am Ende des Datums, um sich zu verändern, um zu wachsen? Nein, das braucht es nicht. Ich brauche weder ein neue Zahl, noch einen Neuanfang. Alles was ich brauche, ist der Wille, es zu tun. Dieser Wille kann sich an jedem x-beliebigen Tag, in jeder x-beliebigen Stunde zeigen. Trotzdem habe ich heuer beschlossen Dinge zu ändern und mir eine Bucket List der Gefühle, des Wachsens, des Lernens geschrieben. Vielleicht werde ich sie heuer erledigen, vielleicht erst nächstes Jahr, vielleicht auch nie. Ich werde es dann lernen, wenn ich bereit dafür bin. Aber beginnen wir:

Explore more: 

Als ich, wie ihr alle bereits wisst, letztes Jahr mit dem Rucksack durch Portugal gereist bin, habe ich gemerkt, wie leicht und einfach das Leben doch sein kann. Ich habe meine Wäsche zwischendurch mit der Hand gewaschen, habe fast kein Make-up benutzt, musste nicht jeden Tag teuer essen gehen und habe mein Zimmer mit fremden Personen geteilt. Ich möchte neue Länder und Kulturen kennenlernen und Portugal hat mir gezeigt, wie man auch mit weniger Geld und wenig Kleidung die schönste Zeit seines Lebens haben kann. Und ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr erwarten meinen Rucksack zu packen und mit leichtem Gepäck die weitere Welt zu erkunden. Heuer möchte ich also so viele Ziele wie möglich, ohne viel Geld auszugeben, ansteuern. Ganz nach diesem Motto fliege ich im Februar nach London, im März nach Bonn und im Sommer hoffentlich endlich nach Russland.

Believe in yourself: 

Besonders was meine berufliche Laufbahn und mein Studium angeht, türmen sich bei mir die Selbstzweifel. Vor jeder Prüfung, vor jedem Bewerbungsgespräch jammere ich meinen Freunden vor, dass ich es sowieso nicht schaffen werde und es sich nichts bringt. Die schlimmste Prüfungszeit in meiner bisherigen Zeit als Studentin, habe ich letzten November/ Dezember erlebt. Ganze sieben Prüfungen mussten innerhalb weniger Wochen bewältigt werden. Und ich habe Sechs geschafft. Sogar mit wirklich guten Noten. Ab diesem Punkt habe ich gemerkt, dass ich so vieles kann, wenn ich will. Ich muss nur aufhören daran zu zweifeln und es durchziehen. Und wenn einmal etwas nicht nach Wunsch läuft, dann ist das eben so. Wenn Plan A nicht funktioniert, darf ich nicht den Kopf in den Sand stecken. Das Alphabet hat 25 weitere Buchstaben. Und wenn Plan Z nicht funktioniert, dann beginnen wir eben bei Nummer eins.

Do more of what you love: 

Schreiben, schreiben, schreiben. So lautet mein Plan für das Jahr 2018. Ich möchte meine journalistischen Fähigkeiten ausbauen, möchte meinen Schreibstil verbessern, möchte viel aktiver auf dem Blog werden. Ich möchte mich weiterbilden, möchte wachsen und meinem Ziel, eine Journalistin zu werden, näher kommen.

You are worth it: 

Auch wenn der Titel wie ein Kapitel aus einem Ratgeberbuch mit dem Namen „How to love yourself“ klingt, ist es doch wichtig, das nie zu vergessen. Denn es stimmt. Wird sind es alle wert. Wir sind es wert geliebt zu werden, verdienen es Erfolg zu haben und das Gute zu fühlen. Denn du und ich, wir sind beide ein kleines Wunder. Manchmal bist du ein Sturm, du wütest durch die Gegend, zeigst der Welt deine Wut. Die Leute haben Respekt vor dir, flüchten, haben Angst. Manchmal aber bist du der Sommerregen, eine leichte Brise. Manche freuen sich über dich, manche suchen Schutz vor dir. Dann aber bist du die Sonne. Groß, freundlich, strahlend. Du ziehst Leute an, sie sehnen sich nach dir, sind traurig, wenn du gehst. Du bist all das, und du bist es wert. Vergiss das nicht, und falls du es tust, ist hier eine kleine Erinnerung. Jeder braucht sie mal.

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January Playlist:

Sufjan Stevens – For the Widows in Paradise

Imogen Heap – Hide & Seek

Silbermond – Leichtes Gepäck

DJ Khaled – All I DO IS WIN

Juli – Perfekte Welle

The Drums – Down by the water

ABBA – Lay all your love on me

Beartooth – In Between

Valentino Khan – Deep Down Low

Anya Marina – Whatever you like

HIM – Join me in death

Eminem & Ed Sheeran – River

Galantis – Runaway (U&I)

NITEMAYOR – Vampire

Coldplay – Violet Hill

He is we – Radio 

Liebe Grüße,

Coco 

 

 

 

 

 

 

Goodbye 2017

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Als ich klein war, hatte ich immer Angst vor Silvesterraketen, hatte Angst, dass sie in unserer Nähe explodieren würden oder meinem Papa beim Zünden etwas passieren könnte. Jedes Jahr habe ich mich zu Mitternacht an die Hand meiner Mama gekrallt, als wir das neue Jahr mit den bunten Geschoßen einleiteten. Und jedes Jahr war ich aufs Neue froh, wenn wir alle heil wieder im Haus standen. Aber Zeiten ändern sich und irgendwann wurden aus Familienfeiern Hauspartys bei Freunden und statt Mamas Hand wird nun die meiner besten Freundin gedrückt. Auch meine Angst gegenüber den Raketen wich und nun bin ich die Erste, die aus dem Haus läuft, um sie zu bewundern. Ehrlich gesagt wäre es hier besser das Wort beneiden zu benutzen. Denn das tue ich.

Silvester und ich – das ist so eine Hassliebe. Jedes Jahr wache ich am Silvestermorgen mit einer Portion Melancholie auf, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf etwas vergessen oder nicht gemacht zu haben. Silvester und ich – wir sind nicht die besten Freunde, denn es konfrontiert mich jedes Jahr mit dem Vergangenem der letzten 12 Monate und zwingt mich förmlich dazu Abschied von schönen Erinnerungen und verlorenen Freunden zu nehmen. Und das hasse ich, denn ich versuche dem immer zu entfliehen. Aber Silvester schafft es. Pünktlich zu Mitternacht kommen dann all die unterdrückten Emotionen und Gfühle hervor, pünktlich zu Mitternacht bricht fast jedes Jahr der Damm meines eigenen persönlichen Stausees. Silvester und ich – das passt nicht. Und doch spüre ich jedes Jahr eine kleine Vorfreude, wenn sich der 31te Dezember nähert. Ich freue mich auf die Raketen, denn sie leiten ein neues Jahr ein. Sie sagen Nimmer-Wiedersehen zu 365 Chancen, aber geben uns 365 Neue. Sie steigen in den Himmel empor, explodieren hoch oben, nur um dann im Glitzerregen auf die Welt zu prassen. Und deswegen beneide ich sie, denn sie schaffen es, ihren unnötigen Ballast abzuwerfen, um dann funkelnd und glitzernd in das neue Jahr zu starten.

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Mein Silvesteroutfit: 

Heuer habe ich beschlossen mein eigener persönlicher Glitzerregen zu sein und habe mir deswegen vor einigen Wochen dieses Kleid gekauft. Und mich unsterblich verliebt. Nicht weil ich so unglaublich toll darin aussehe, sondern weil ich mich so gut darin fühle. Dieses kurze, pailettenbesetzte Kleid zaubert mir einen Grinser in mein Gesicht, es bereitet mich darauf vor, die ganze Nacht darin durchzutanzen und lässt mich wie meine eigene kleine Discokugel fühlen. Sobald ich es anziehe, fühle ich mich leichter, lockerer, es macht einfach Spaß dieses Kleid zu tragen. Und das brauche ich an Silvester. Ich möchte leicht und locker, voller Spaß und Tatendrang ins neue Jahr starten.

Also Goodbye 2017 – es war schön dich kennengelernt zu haben. Du hast mir so einiges gelehrt, hast mir neue Freunde, aber auch Feinde gebracht, mir Gutes sowie Schlechtes gegeben. Und ich bin bereit dich loszulassen und 2018 kennen zu lernen.

in diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und einen tollen Start ins neue Jahr.

Silvester und ich? Vielleicht werden wir ja noch Freunde.

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Meine Highlights im Jahr 2017: 

  • Ich durfte gemeinsam mit einem der besten Menschen auf der Welt in eine erste eigene Wohnung ziehen
  • Ich durfte eine meiner absoluten Lieblingsbands – Avenged Sevenfold- endlich live sehen
  • Ich besuchte zahlreiche Konzerte wie z.B. Parov Stelar, Volbeat etc.
  • Ich war endlich wieder am Nova Rock  lernte dort tolle Leute kennen
  • Ich war einen Tag am Frequency Festival
  • Ich habe einige tolle Leute kennengelernt, die ich nun zu meinen besten Freunden zählen darf
  • Ich verbrachte ein super Wochenende in Kroatien + Kanu fahren
  • Ich hatte meinen ersten richtigen Job
  • Ich durfte zusammen mit den besten Travelbuddies Portugal entdecken
  • Ich war Teil des Finales der FashionWg, sammelte neue Erfahrungen und lernte liebe Leute kennen
  • Ich startete meinen kleinen Blog
  • Ich durfte eine erste Kooperation präsentieren
  • Ich habe endlich angefangen Russisch zu lernen
  • Ich wurde 20 Jahre alt und feierte eine riesige Party im Stile der 20iger
  • Ich durfte die letzten Tage im alten Jahr mit 4 Freunden in Bad Kleinkirchheim beim Schifahren verbringen

Liebe Grüße,

Coco 

 

 

 

 

Mut zum Hut

Ein Strohhut. Ein Strohhut mit einem bunten Band. Ein Strohhut, der mich nach Paris, auf meine Maturareise nach Kroatien und auf das Nova Rock begleitete. Ein Strohhut, der etwas Großes auslöste: meine riesige Liebe für Hüte aller Art.

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Ich kann mich noch genau erinnern, als ich diesen Strohhut das erste Mal im Geschäft sah und mir dachte: ja, den will ich. Bis dahin war ich lieber unauffällig, schüchtern und so gar nicht das Ich, welches ich heute bin. Und es war mehr als eine Überwindung diesen Strohhut zu kaufen, aber vor allem dann auch zu tragen. Denn seien wir uns ehrlich, egal wann und wo, ein Hut wird immer ein Hut sein und somit die Aufmerksamkeit auf den Träger ziehen. Es ist ein Accessoire, welches schon längst etabliert ist und doch für Aufsehen sorgt. Etwas Normales mit einem Touch Ungewohntheit. Ein Hut braucht Mut.

Aber zurück zu meinem Strohhut. Als ich aus dem Geschäft ging, war ich überglücklich, doch da war dieser Funken von Unsicherheit. Gefällt mir der Hut wirklich so gut? Wie style ich ihn?  Und am wichtigsten: würde ich den Hut jemals in der Öffentlichkeit tragen?

Doch siehe da, keine Woche später nahm ich all meinen Mut zusammen, platzierte den Strohhut auf meinem Kopf und ging damit in die Schule. Hatte ich auf jegliche dumme Kommentare oder Beleidigungen meiner Mitschüler gewartet, wurde ich enttäuscht – sie blieben aus. Stattdessen wurde ich mit Komplimenten zu meinem Outfit überhäuft und das große Lächeln in meinem Gesicht blieb den ganzen Tag.

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Das Jahr darauf kam dann meine erste Melone. Mehrere Freunde und ich waren in Wien unterwegs und unternahmen einen kleinen Shoppingtrip, als mir dieser Hut das erste Mal ins Auge stach. Eine kleine, aber feine Melone thronte mitten im Forever21 in der Wiener Innenstadt. Es war diese Art von Accessoire, die man ansah und ohne großes Nachdenken haben wollte, dieser „Liebe-auf-den-ersten-Blick“ Moment, den jeder Shoppingfan sicher schon ein paar Mal in seinem Leben hatte und dieser Moment, in dem man wusste, dass ein kleiner (oder manchmal auch größerer) Teil des Modeherzes brechen würde, wenn man den Shop ohne das begehrte Teil verlassen würde. Und da ich meinem Herzen und mir den traurigen Moment ersparen wollte, wanderte die Melone ruckzuck in meine Einkaufstasche. Und ich werde es nie bereuen sie gekauft zu haben, da dieser Hut so außergewöhnlich und aufregend ist. Für eine lange Zeit wurde die Melone zu meinem Lieblingsaccessoire, ich trug sie wann immer es ging und fühlte mich so unglaublich wohl und auch etwas einzigartig damit, da ich fast keinen kenne, der diese Art von Hut besitzt bzw. trägt. Auch heute trage ich sie noch sehr gerne, da sie so ein wunderbares französisches Flair versprüht und jedes Outfit zu etwas Besonderem macht.

Von: Forever21

Da aber jede Liste einen Spitzenreiter und jede Modekategorie einen absoluten Liebling braucht, möchte ich euch nun meinen all-time-favourite Hut präsentieren: ein schwarzer Hut mit etwas breiterer Krempe. Dieser Hut ist das kleine Schwarze unter den Hüten, ein wirklicher Klassiker und etwas was jede Frau im Schrank haben sollte. Ab dem ersten Moment habe ich mich Hals über Kopf in diesen Hut verliebt und diese Liebe wird ein Leben lang halten. Ich könnte ihn jeden Tag tragen, liebe es ihn zu stylen und fühle mich rundum zufrieden, sobald er auf meinem Kopf sitzt. Und das Beste daran, ist der Fakt, dass man ihn immer, wirklich immer tragen kann: egal ob im Winter zum dicken Schal und langem Mantel oder im Sommer zu Sandalen und kurzen Röcken, der Hut macht jedes Outfit noch besser. Er ist zeitlos und einfach wunderschön. Und hat sich sogar zu meinem eigenen kleinen Markenzeichen entwickelt.

Von: H&M

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In diesem Sinne: Mehr Mut zum Hut. Glaubt mir, ihr werdet es nicht bereuen!

Liebe Grüße,

Coco

 

 

 

Portugaldiary: Porto

Eine ewig lange Zugfahrt, die uns zwar schöne Landschaften zeigte, doch auch genug Nerven raubte, brachte uns direkt vom warmen Süden Richtung Norden in die etwas kältere und zweitgrößte Stadt Portugals: Porto.

Porto

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Von Porto selbst hatte ich ehrlich gesagt weder Erwartungen noch Vorstellungen, und auch jene Vorfreude wie bei Lissabon fehlte mir, als wir quer durch das Land fuhren. Eigentlich wurde Porto vor allem durch Überzeugungskraft von Freunden auf unserer Städteliste hinzugefügt und auch dies geschah erst relativ spät. Doch vielleicht war gerade diese Unwissenheit und dieses Desinteresse an der Stadt der ausschlaggebende Punkt dafür, dass ich mich ab der ersten Sekunde in den laut Einwohnern „alten Mann Portugals“ verliebte. Der übrigens den Titel ‚alt‘ so gar nicht verdiente. Denn Porto ist jung, pulsierend, aufstrebend und noch so vieles, was man in Worten nicht beschreiben kann, sondern erlebt haben muss. In jeder noch so kleinen Gasse lässt sich ein Abenteuer finden, hinter jedem der unzähligen Graffitis versteckt sich eine Geschichte, nach jeder der insgesamt sechs Brücken, die über den Fluss Douro führen, findet man einen neuen Ort. Die Stadt verbindet Alt mit Neu, Mystik mit Realität, graue Häuser mit grünen Parks, und schafft daraus eine einzigartige Mischung, in die man ein- und am liebsten nie mehr auftauchen möchte. Spätestens ab dem Moment, als wir mitten in der Nacht das Treiben am Fluss und auf der gegenüberliegenden Seite beobachteten, während Porto mit all seinen Lichtern unter uns glitzerte, wusste ich, dass ich nie mehr weg wollte und sich diese Stadt (natürlich neben Paris) zu einem meiner absoluten Lieblingsplätze entwickelte.

What to do:

Get lost: Porto ist die perfekte Stadt, um einfach loszugehen, sich zu verirren und sich währenddessen in die Stadt zu verlieben. Neben unglaublich süßen und schönen Gassen, eine meiner Lieblingsstraßen war die Rua das Flores (flower`s street), findet man unzählige hippe Lokale, Bars und auch Shops. Gelegentlich landet man auf einem Aussichtspunkt der Stadt oder findet sich auf der anderen Seite der Brücke wieder, was ich wirklich nur jedem empfehlen kann, denn neben den ganzen Portwein-Kellereien, hat man Ufer des Vila Nova da Gaia eine wunderbare Aussicht Porto selbst. Ebenso passiert man am Weg durch die Stadt zahlreiche kleine oder größere Gärten bzw. Parks, die sich perfekt für laue Abende mit Freunden eignen oder einen ausgezeichneten Blick auf den Sonnenuntergang bieten. Mein Lieblingspark war gegenüber der Livraria Lello (später mehr dazu) und befand sich am Dach einer kleinen Einkaufsstraße, mitten im Zentrum.

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Livraria Lello: Die Livraria Lello ist jene Bibliothek, in der J.K.Rowling Harry Potter schrieb – und somit ein Muss für jeden Harry Potter Fan, jeden, der Harry Potter ansatzweise mag (was so ziemlich jeder tun sollte) und jeden, der auch nur eine Szene eines Filmes kennt. Der Eintritt kostet zwar vier Euro, aber ist es definitiv wert und beim Kauf eines Buches werden die vier Euro auch abgezogen. Ebenso wurde das letzte Buch hier vorgestellt. Alles in allem ist Porto generell eine tolle Stadt für jeden, der ein Fan des Zauberschülers mit der blitzartigen Narbe ist, da sich die Autorin von vielen Dingen inspirieren ließ – so waren z.B. die Umhänge von den Uniformen der Studenten in Portugal das Vorbild für jene Umhänge, welche Schüler in Hogwarts tragen.

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Portwein: Porto zu verlassen ohne Portwein zu kosten, wäre so ziemlich das Gleiche als nach Irland zu fahren und kein Pub zu besuchen – schier undenkbar. Zwar schmeckt mir persönlich der etwas dunklere Wein, den man übrigens in kleinen Gläsern trinkt, so gar nicht, doch Geschmäcker sind ja verschieden und eine Verkostung sollte auf jeden Fall ganz oben auf der To-do-Liste in Porto stehen.

Art Spot: Wie bereits erwähnt, findet man in ganz Porto an so ziemlich jeder Straßenecke Graffitis und die meisten davon sind wirklich wahre Kunstwerke und verschönern die Stadt nur noch mehr. Doch besonders im Art Spot der Stadt, eine Straße in der sich Kunstgalerien und Ausstellungen aneinanderreihen, findet man diese Graffitis in konzentrierter Form vor. Jede Hausmauer, jede Wand und sogar die Stromkästen wurden hier in bunte Farben getaucht und verziert. Eine Wand ohne Zeichnungen zu finden, wird hier schon fast zur Herausforderung.

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Vintage Shops: Ich liebe Vintagekleidung und bin immer wieder begeistert davon neue Shops, die diese Art von Kleidung vertreiben, zu finden. Und so war ich im Himmel als wir durch Zufall auf einen wunderbaren Vintage Shop stießen, der sich direkt neben unserem Hostel befand. Noch besser war dann jener Augenblick als wir auf die Idee kamen, eine Vintage Shop Tour zu machen, da es erstens in Porto extrem viele dieser Shops gibt und sie zweitens alle sehr nah beieinander liegen. So schlenderten wir von Laden zu Laden und mein Modeherz schlug jedes Mal, wenn wir einen neuen Shop betraten und die tolle Kleidung sowie Einrichtung sahen, höher und höher. Leider waren wir eben mit dem Rucksack unterwegs und so gingen sich nur zwei Stücke aus. Auf jeden Fall sollte jeder, der in Porto ist und dessen Herz genauso für Vintage schlägt wie meines, diese Tour machen. Glaubt mir ihr werdet begeistert sein.

Meine Favoriten waren übrigens Mon père vintage und UR.

Bridge Climb: Auch durch Zufall hörten wir von einem Bridge Climb, den man in Porto machen konnte und beschlossen recht schnell dies zu tun. Die Tour kostet 12,50, dauert circa eine halbe Stunde und findet ein paar Mal am Tag statt. Und war eines der besten Erlebnisse, die ich in meinem bisherigen Leben hatte. Da wir die Tour um 19 Uhr machten und es an diesem Tag auch etwas neblig war, hatten wir die besten Voraussetzungen für spektakuläre Augenblicke. Gerade als wir am höchsten Punkt der Brücke ankamen und wir über uns die Autos hörten, ging die Sonne unter, versank in einem Nebelmeer und ließ den Douro das letzte Mal an diesem Tag in Gelb- und Rottönen leuchten. Während man aber rechts den Sonnenuntergang beobachten konnte, sah man links wie sich Porto vom Tag verabschiedete und die ersten Lichter zu leuchten begannen. Wäre in diesem Moment die Zeit stehengeblieben, hätte ich wahrscheinlich kein Problem damit gehabt.

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Übrigens ist die Tour weder gefährlich, noch anstrengend, da man im Endeffekt durch Treppen die Bücke „erklimmt“. Auch erwartet einem am Ziel eine kleine Überraschung, die aus einer Portwein –  und Schokoladenverkostung besteht.

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Palacio de Cristal: Leider findet man heute, an jener Stelle des ehemaligen Kristallpalasts, eine nicht ganz so schöne, runde Kuppel vor, in der Sportveranstaltungen abgehalten werden. Doch dafür lohnt sich ein Besuch des Parks, der sich um die Kuppel herum befindet, nur noch mehr. Der Park ist riesig, bietet wundervolle Aussichtsplätze, Brunnen, Pflanzen und Teiche. Während des Rundgangs trifft man hier und da einen Pfau, Enten oder andere Vögel. An unterschiedlichen Tagen finden sich hier Märkte oder Stände und der Eintritt in den Park ist frei.

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Tipp: In Porto fanden wir die besten Restaurants und Lokale in ganz Portugal! Für Veganer bzw. Vegetarier kann ich vor allem das Restaurant daTerra empfehlen, welches ein all-you-can-eat-buffet bietet, das schwer zu übertreffen ist. Auch eines meiner Lieblingsrestaurants war das Reitoria, bei dem es Tapas und Focaccia gibt, die eine regelrechte Geschmacksexplosion auslösen. Unbedingt sollte man in Porto auch in den schönsten McDonalds der Welt gehen, der neben Suppen auch Gemüseburger für Vegetarier anbietet. Und Naschmäuler sollten einer der vielen Nutellandias einen Besuch abstatten – und vergesst ja nicht dort die Pancakes zu probieren.

 

 

Our hostel:

Besonders gespannt waren wir auf unser Hostel in Porto, das Pilot Design Hostel & Bar, welches mit vielen Awards ausgezeichnet wurde. Und unsere Erwartungen übertrafen sich. Das Hostel wirkte nicht ansatzweise wie ein Hostel, sondern eher wie ein Hotel mit Schlafsälen. Das Design des Hostels war unglaublich modern, auf jeder Wand fanden sich Zitate zum Reisen oder Backpacken und das Hostel lag fast mitten im Zentrum. Jedes Zimmer hatte neben einem verschließbaren Kasten noch ein kleines Fach für jeden Gast. Ebenso befand sich in jedem Zimmer ein Spiegel, was besonders für uns, da wir in einem Schlafsaal für Mädchen mit acht Betten schliefen, sehr praktisch war. Die Betten waren wie immer Stockbetten und so ziemlich die Bequemsten, die wir auf unserer ganzen Reise hatten. Auch hatte jedes Bett eine eigene Steckdose sowie eine kleine Ablage für die wichtigsten Dinge. Im Gegensatz zu allen anderen Hostes war dies das Erste, bei dem es Vorhänge neben den Betten gab, die man zuziehen konnte. Auch die Badezimmer waren toll eingerichtet und es gab genauso wie in Lissabon ein Gemeinschafts- sowie ein Einzelbadezimmer pro Stock. Was mich aber besonders begeistert hat, war das Frühstück, welches zwar drei Euro extra kostete, aber sich mehr als sehen lassen konnte. Das Angebot war riesig, neben vielen verschiedenen Müslisorten, gab es Pancakes, Waffeln (mit sogar zwei verschiedene Waffelteigen), Toast, Eierspeis, Kipferl sowie unzählige Fruchtsäfte und Kaffee. Ein weiterer großer Pluspunkt war die Tatsache, dass das Frühstück bis 11 Uhr ging. Gleich wie in Lissabon wurden auch hier gratis Walking Touren angeboten, die man auch wirklich nützen sollte.

Fun fact: Jeden Abend um 22 Uhr gab es in unserem Hostel free shots. Sobald das Lied „Shots“ von LMFAO ertönte, wusste jeder, dass es wieder Zeit war, sich zur Bar zu begeben. Im Generellen kann ich auch die Bar dort sehr empfehlen, weil es wirklich studentenfreundliche Preise sind.

Leider habe ich keine Fotos vom Hostel, da mein Handy diese (warum auch immer) gelöscht hat.

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Fazit: Porto war auch schon der letzte Stopp unserer Portugalrundreise und ich muss zugeben, dass ich wirklich nicht mehr nach Hause wollte. Ich habe mich in Lissabon, aber vor allem in Porto; in die Algarve mit ihrer wunderschönen Küste; in die Kultur und die Leute; einfach in das ganze Land verliebt. Portugal ist so anders und doch so gleich. Als wir nach zehn wundervollen Tagen im Flugzeug saßen und Richtung Wien abhoben, erstreckte sich das leuchtende Porto ein letztes Mal unter uns und ich hab mir selbst das Versprechen gegeben wiederzukommen.

I lost my heart in Porto and I am perfectly fine with never getting it back.

 

Liebe Grüße,

Coco