London

 

London. Schon so oft davon gehört, schon so viel davon gehört. Dementsprechend schwierig ist es über die drittgrößte Stadt Europas zu schreiben. Was gibt es da denn noch zu sagen? Eigentlich ziemlich viel, wenn man will.

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Fast jeder aus meinem Bekanntenkreis, der bereits in London war, war ganz begeistert von dieser Stadt. Natürlich waren auch meine Erwartungen ziemlich hoch, als das Flugzeug zusammen mit zwei Freundinnen und mir Richtung England abhob. Ich hatte immer meine genauen Vorstellungen von London, hatte immer ein präzises Bild vor Augen, wenn davon gesprochen wurde. Überraschenderweise war dieses Bild komplett anders. Und ich muss zugeben, dass ich noch immer nicht genau weiß, was ich von London halten soll. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil, London hat mich wirklich begeistert, sondern weil ich einfach keine passenden Wörter dafür finde. London ist so unglaublich groß, hat so viel Charme. Es kommt einem so vor, als würde sich hinter jeder U-Bahn Station eine neue Welt verstecken, Vielleicht tut es das ja auch, ist London doch wirklich ein Schmelztiegel der Kulturen. Vor allem aber ist London eines: vielseitig. Tradition trifft auf Moderne, Alt trifft auf Neu. Lässt man seinen Blick schweifen, wechseln sich Bürogebäude mit historischen Gemäuern ab, Geschichte trifft auf die heutige Zeit.

Und selbst Sonnenstrahlen wirken in London magisch. Begrüßt einem die Stadt mit einem hellen Lächeln, bekommt man das Gefühl irgendetwas richtig gemacht zu haben. Dann erstrahlt die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches in einem eigenen Glanz, wie meine beste Freundin und großer Londonfan zu sagen pflegt: „Bei Sonne schimmert die Luft in London golden.“

What to do:

Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem BigBen oder dem London Eye, die sowieso ein Muss sind, wollte ich euch eher von jenen Dingen/ Orten erzählen, die diesen Kurztrip so toll gemacht haben und welche dieses „Londongefühl“ in mir ausgelöst haben. Übrigens waren wir auch in den Warner Bros. Harry Potter Studios, aber darüber wird es einen eigenen Beitrag geben.

Tate Modern: Da wir London unbedingt auch von oben sehen wollten, wir aber eher sparsam unterwegs waren, wurde uns vorgeschlagen ins Tate Modern zu gehen und mit dem Lift bis nach oben zu fahren. Gesagt, getan. Und ich war überwältigt. Auch wenn die Höhe des Museum nicht mit jener des Shard oder des Skygardens zu vergleichen ist, hatten wir doch einen unglaublichen Blick über London. Und da es eben nicht ganz so hoch ist, hat man ebenso einen tollen Ausblick auf die zwei erwähnten Gebäude. Auch hatten wir Glück und konnten miterleben wie sich London vom Tag verabschiedete und die Nacht mit unzähligen Lichtern begrüßte. Hoch über der funkelnden Stadt habe ich mich auf eine ganz andere Art und Weise in London verliebt. Generell finde ich London in der Nacht fast noch ein bisschen schöner als am Tag.

Übrigens ist der Eintritt ins Tate Modern kostenlos.

Straßenkünstler: Sei es am Picadilly Circus oder am Ufer der Themse -in London gibt es unzählig viele Straßenkünstler. Am Besten ist es, sich einen gemütlichen Platz zu suchen und so manchem Künstler für eine kurze oder längere Zeit zu lauschen. Neben all dem Sightseeing und dem Stress alles unter einen Hut zu bekommen, schadet es nicht abzuschalten und den Moment zu genießen. Erstens finde ich, dass erst solche Momente eine Verbindung zu einem Ort kreieren und zweitens finden sich auf Londons Straßen wirkliche Talente.

Notting Hill: Der Stadtteil mit den unzähligen bunten Häusern ist wirklich kein Geheimtipp mehr und jedem ein Begriff. Trotzdem war ich von den farbenfrohen Straßen unglaublich begeistert, dieser Stadtteil ist mit Abstand der Schönste und Charmanteste, in dem wir waren. Außerdem findet man dort den Portobello Road Market, eine großen Markt, der sich durch die Portobello Road zieht. Vintageläden, Musik oder Tee – alles, was das Herz begehrt ist hier zu finden.

Where to eat:

Da wir meist bis zum späten Nachmittag unterwegs waren, bestand unser Frühstück bzw. unser Mittagessen aus schnellen Gerichten oder food-to-go. Trotzdem hatten wir einige „kulinarische“ Highlights, die ich wirklich empfehlen kann.

Eggbreak: Dieses unglaublich süße Restaurant befindet sich in Notting Hill, nur einige Gehminuten von der U-Bahn Station entfernt, und bietet, wie bereits der Name sagt, Gerichte mit Ei in den verschiedensten Variationen an. Wir haben dort gefrühstückt, das Essen ist wirklich unglaublich lecker und die Auswahl ist riesig. Neben pikanten Gerichten gibt es auch French Toast oder Pancakes. Auch die Getränke sind toll, mein Favorit war die heiße Kokosschokolade. Ebenso bekommt man die ganze Zeit gratis Gurken-/ Ingwerwasser in Karaffen. Preismäßig liegt es im mittleren Bereich, es ist nicht gerade günstig, aber ein Besuch zahlt sich wirklich aus.

Borough Market: Dieser große Lebensmittelmarkt befindet sich fast gleich dem neben Shard und bietet eine unglaubliche Auswahl an internationalen Gerichten. Es gibt dort wirklich alles zu finden, vor allem aber hat uns der Käsekuchen und Tee überzeugt. Außerdem ist der Markt nicht wirklich teuer, bzw. unser Essen war relativ günstig und sehr lecker. Auch die Gegend um den Markt ist total schön und bietet sich perfekt zum Flanieren an.

Café Élan: Dieses Café hat zwei Standorte in London und ist vor allem durch Instagram bekannt. Wir waren im Café an der Park Lane, welches etwas kleiner ist. Überall finden sich Unmengen an Rosen, weshalb sie auch als Rosencafés bezeichnet werden und schon zum Schauplatz für so manche Bloggershootings wurden. Die Highlights sind auf jeden Fall die Rosenwand neben der Stiege und die Rosenwand im unteren Teil. Wir hatten Glück und bekamen den Tisch, der direkt an der Rosenwand steht. Man kann dort zwar auch Mittag- oder Abendessen, aber wir haben uns für Süßes und Kaffee entschieden. Unsere Süßspeisen waren zwar gut, aber nicht ganz so gut wie erwartet . Dafür gibt es eine riesige Auswahl an Kaffee, Tee und Kakao, und alles ist wirklich sehr sehr lecker. Auch unsere Bedienung war extrem freundlich und lieb. Alles in allem ein tolles Café, wobei es meiner Meinung nach etwas überteuert ist.

Our hostel: 

Wir schliefen im Wombats City Hostel in einem 8-Bett-Zimmer. Pro Nacht kostet dieses Zimmer ca.20 Euro und das Hostel hat eine sehr gute Lage, es liegt nur einige Gehminuten von der U-Bahn Station Tower Hill, sowie vom Tower und der Tower Bridge entfernt. Die Zimmer sind wirklich schön, die Betten sind Stockbetten und der Raum ist groß genug. Außerdem hat jedes Zimmer sein eigenes Badzimmer und sein eigenes WC. Jedes Bett hat seinen eigenen Kasten, der mit der Schlüsselkarte versperrt werden kann, und eine eigene Ablagefläche mit Steckdose neben dem Bett. Auch gibt es zusätzlich zum Bad einen Spiegel und ein Waschbecken direkt im Zimmer. Adapter und Föhn kann man sich für fünf Pfund ausleihen, die man aber beim Auschecken wieder zurück bekommt. Das Hostel ist wirklich groß, hat eine Bar im Keller und ist generell sehr gemütlich und hübsch eingerichtet. Das Frühstück ist nicht dabei. Auf jeden Fall kann ich es jedem empfehlen, der billig, aber schön und nicht zu weit weg vom Zentrum übernachten möchte.

 

Vielleicht habe ich ja doch Worte gefunden, um die Stadt an der Themse zu beschreiben.

London, I think you had me at hello.

 

Liebe Grüße,

Coco 

 

 

4 Gedanken zu „London

  1. Hallo.

    Ein traumhafter Blogpost der meine Vorfreude für London zu Beginn nächsten Monats nach dem Abitur absolut steigert.
    Ich finde es interessant zu sehen, welche Orte du zum Essen anmerkst. In den meisten anderen Blogposts fällt das Thema voll unter den Tisch:)
    Was mich interessieren würde: Wart ihr auch im Musical?

    Ganz liebe Grüße
    Anna:)

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Anna,
      danke, das freut mich riesig! Nein, leider ist sich das Musical nicht ausgegangen 🙂
      Ich wünsch dir ganz viel Spaß in London!

      Liebe Grüße,
      Coco (:

      Gefällt mir

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