„…und dann kam Yves“

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Ja, es war Yves. Yves, Yves, Yves. Und meine vorwissenschaftliche Arbeit, damals in der Schule. Aber was genau hat dieser Yves und eine Säule der Matura denn jetzt genau mit einem Blogpost zu tun, bei dem es eigentlich um Mode gehen sollte? Naja, das war so..

Wie bereits erwähnt, mussten wir, um unsere Matura positiv abzuschließen, Mitte der achten Klasse eine vorwissenschaftliche Arbeit abgeben. So saß ich nun eines Tages, genauer gesagt in der sechsten Klasse, vor leeren Zetteln und fragte mich, welches Thema ich denn nun 30 Seiten lang behandeln sollte. Überall um mich herum schwirrten naturwissenschaftliche Themengebiete und natürlich tendierte auch ich am Anfang in diese Richtung. Also schnappte ich mir ein Buch und las mich ein. Und ja, es war interessant, aber leider einfach so gar nicht ich. Warum sollte sich meine Arbeit denn nicht um ein Thema drehen, das mich nicht fesselte. Und so verließen meine Gedanken den naturwissenschaftlichen Pfad, den ich sowieso nie gehen wollte und kamen zurück zu meiner eigentlichen Leidenschaft – der Mode. Genauer gesagt Mode und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Und wer hätte gedacht, dass diese Arbeit auch Auswirkungen auf mich haben könnte?

So verbrachte ich nun Stunden und Stunden vor dem Computer, blätterte durch unzählige Modebücher, las mich in Kollektionen ein und versuchte Parallelen zwischen Kleidungsstücken und Revolutionen zu suchen. Ich behandelte unzählige Designer, träumte vom kleinen Schwarzen der Coco Chanel, war entzückt von Dior und seinem New Look, hatte pure Begeisterung für Vivienne Westwood und bewunderte Valentinos Liebe zur Farbe Rot. Doch ich suchte nach etwas Großem, nach einem Geniestreich, einem Kleidungsstück oder eine Kollektion, etwas was mich komplett in seinen Bann zog.

Und dann kam Yves. Genauer gesagt Yves Saint Laurent. Yves, der 1960 die Damen plötzlich in Anzüge hüllte und den Frauen nun Eintritt in die Männergarderobe gewährte. Er ließ sie jenes Kleidungsstück tragen, welches am meisten Macht und Rolle ausstrahlte. Man könnte fast meinen er gab den Frauen dadurch mehr Macht und trieb die Emanzipation voran. Denn ein Anzug ist stark, er setzt ein Statement, er fällt auf – besonders an Frauen.

Natürlich ging mir der Damenanzug nicht mehr aus dem Kopf und ich machte mich sofort auf die Suche nach meinem Eigenen. Und fand ihn relativ schnell.

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Mein Anzug:

Die Hose endet kurz vor dem Knöchel, weil ich diesen Schnitt besonders schön finde und der Anzug meiner Meinung nach etwas lockerer und nicht so streng wirkt. Beim Blazer war es mir wichtig, dass es ein Longblazer ist, da ich ein riesengroßer Fan dieser Art von Blazern bin. Darunter passt am besten eine einfach weiße Bluse. Ebenso liebe ich Fliegen aller Art, weil sie erstens unglaublich schön sind und zweitens dem Anzug das gewisse Etwas verleihen. Um etwas Abwechslung zu haben, habe ich mir Zwei gekauft – eine klassische Schwarze und eine Schwarz- Weiße. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich fast nur die Schwarze trage. Sie wirkt einfach extra classy.

Anzug von: Zalando

Fliegen von: Kastner & Öhler (haben dort eine wirklich tolle Auswahl)

How to dress it:

Wenn es etwas lockerer wirken soll, passen meiner Meinung nach Budapester extrem gut dazu. Sie geben dem ganzen Look eine Coolness und versprühen Dandy Chic. Ist es hingegen ein formeller Anlass würde ich jeder Frau hohe (am besten schwarze) Pumps, sowie roten Lippenstift empfehlen. Damit wirkt der ganze Look extrem elegant. Eine schöne und ruhig etwas auffälligere Clutch dazu und der Look ist perfekt.

Und was sagt ihr so? Gefallen euch Damenanzüge?

*Die Fotos sind von der unglaublich tollen Katharina von UK Photography 

Liebe Grüße,

Coco 

 

 

 

 

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