Diary of a messy one #2 – August

Der August, und somit auch der Sommer, ist vorbei. Auf der einen Seite freue ich mich auf den Herbst und den Unistart, aber auf der anderen Seite hätte ich gerne noch eine kleine Verlängerung. Letztens, als ich mich durch ein paar Bilder geklickt habe, habe ich erst so richtig realisiert, was für einen tollen Sommer ich eigentlich hatte. Und wie gerne ich manche Momente noch einmal erleben würde. Aber jedes Ende ist ja ein Anfang, deswegen lass ich den August einfach mal Revue passieren und freue mich auf buntes Laub, warme Pullis und Kakao.

 

 

August du hast mir…

… das bisher beste Konzert meines Lebens gegeben 

ED SHEERAN. Mehr ist nicht zu sagen. Vor über einem Jahr hatten eine Freundin und ich uns die Karten gekauft und am 7. August war es endlich so weit. Nach ewigem Warten und so langer Zeit, durfte ich diesen Sänger endlich live erleben und ich kann nicht in Worte fassen wie toll es war. Ich war wirklich schon auf vielen Konzerten, aber dieses hat all das, was vorher war, in den Schatten gestellt. Einfach schon die Tatsache, dass Ed allein 50.000 Leute für gute zwei Stunden unterhalten kann, ist der Wahnsinn. Ich habe so viel getanzt, gelacht, fast geweint und war so glücklich. Neben (fast) allen Wunschliedern sang er auch „I see fire“, mit dem ich wirklich nicht gerechnet hatte. Für mich als riesiger Herr der Ringe bzw. Hobbit Fan war das so ziemlich der beste Moment. Dieses Konzert war ein Erlebnis, bei dem man währenddessen schon wusste, dass man diesen Moment vermissen wird. Und am liebsten nie mehr aufgehört hätte, darin zu sein.

… einen neuen Haarschnitt verpasst 

Oke, das ist etwas gelogen, denn eigentlich ist das Ende Juli passiert. Aber ich habs irgendwie vergessen. Auf jeden Fall sind mir Ende Juli meine langen Haare so dermaßen auf die Nerven gegangen, dass ich einfach beschlossen habe, sie kürzer zu schneiden. Einen Tag nach dieser Erkenntnis saß ich schon beim Friseur. Und auch, wenn ich sie eigentlich gar nicht so kurz haben wollte, gefallen sie mir so mega gut. Ich bin echt sehr zufrieden mit dem Ergebnis und ich glaube, dass ich sie jetzt für eine längere Zeit gerne in dieser Länge tragen möchte.

… mein Handy genommen

Jeder, der mich kennt, weiß wie tollpatschig ich bin. Manchmal komme ich mir vor wie das hilfloseste Lebewesen der Welt. Und deswegen habe ich Anfang August mein Handy versenkt (natürlich nicht mit Absicht). Und auch, wenn ich zuerst so böse auf mich selbst war, hatte es doch etwas Positives. Als Übergang hatte ich also den ganzen Monat ein uraltes Samsung, welches mit allem überfordert war. So konnte ich eigentlich jeden Moment für mich genießen, egal ob am Konzert oder im Urlaub. Und das habe ich auch getan.

… einige erste Male gegeben 

Der erste Urlaub in Griechenland, das erste Mal Moped fahren, das erste Mal Jetski fahren – im August habe ich einige Dinge das erste Mal gemacht. Und es war echt toll. Ich wollte schon immer mal mit einem Jetski über die Wellen flitzen und bin so froh es endlich gemacht zu haben. Ich kann es euch wirklich empfehlen.

… wenig Zeit zu Hause gelassen

Es war der erste Sommer, an dem ich wirklich wenig daheim war. Also bei meiner Familie. Durch den Nebenjob in Graz, einem dreitägigen (und relativ spontanen) Kroatienurlaub, zwei Tagen in Oberösterreich, einer Woche Santorin (Blogpost könnt ihr hier lesen) und mehreren Tagen in Wien, blieb mir wenig Zeit, um wirklich daheim zu sein. Auch im Juli waren meine Tage in der schönen Südsteiermark sehr begrenzt. Was mich ja einerseits echt traurig macht, aber andererseits bin ich ja froh, so viel machen zu können. Auch den September verbringe ich hauptsächlich in Graz, also ja. Trotzdem – daheim ist halt noch immer daheim.

… Wien einmal wieder schmackhaft gemacht

Ach Wien, nur du allein. Durch das Ed Sheeran Konzert und den Flug nach Santorin, verbrachte ich wieder einmal einige Tage in unserer Hauptstadt und hab mich erneut verliebt. Ich liebe einfach die Vielfalt dieser Stadt. Vielleicht mag ich es auch einfach so gern, weil man in Wien so gut essen kann. Und ich war endlich einmal im Café Ulrich. Und sehr begeistert. Und habe indisches Essen lieb gewonnen.

… ein bisschen meine Angst genommen

Und zwar vor Karussellen. Als mein Freund und ich von Santorin heimgekommen sind, haben wir noch eine Nacht spontan in Wien geschlafen und waren im Prater. Nicht nur, dass ich generell das erste Mal mit so einem Karussell gefahren bin, sondern war es auch gleich das höchste Karussell der Welt. Hätte mir jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass ich einmal damit fahren würde, hätte ich denjenigen echt ausgelacht. Mir wird nämlich wirklich schlecht übel, und das bei Fahrgeschäften aller Art. Deswegen war ich wirklich ein bisschen stolz.

… wieder einmal gezeigt, wie sehr ich Kroatien liebe

Seit ich denken kann, waren meine Familie und ich fast jeden Sommer in Kroatien. Nur ein paar Ausnahmen hat es gegeben. Das schöne Land am Mittelmeer gehört für mich einfach zum Sommer dazu, egal ob nur für ein paar Tage oder eine ganze Woche. Seit fast 10 Jahren (mit den Ausnahmen 2013 und 2015) bin ich mindestens einmal im Jahr dort. Dementsprechend war ich auch schon in einigen Städten und an einigen Orten. Und ich liebe es so so sehr. Es hat einfach einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen. Auch heuer war ich für drei Nächte in Medulin. Einfach in Kroatien zu sein, gibt mir so ein gutes Gefühl und ich fühle mich so unglaublich wohl dort. Das nächste Mal steht definitiv Dubrovnik, also King’s Landing, auf dem Plan.

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Meiner Meinung nach sind die diesjährigen Ferien wirklich wie im Flug vergangen. Der September hat schon einmal richtig spannend mit meinem Praktikum bei Soundportal begonnen. Aber mehr nächstes Monat. In diesem Sinne einen schönen Herbstbeginn.

Liebe Grüße,

Coco

 

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