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Happy Birthday to me.

21 Kerzen darf ich heute auf meinem Geburtstagskuchen ausblasen. Offiziell erwachsen heißt es nun überall auf der Welt. Für manche mag es keine große Zahl sein, aber für mich irgendwie schon. Ich frage mich, was von mir erwartet wird oder ob überhaupt etwas von mir erwartet wird. Dabei bin ich wahrscheinlich die Einzige, die sich etwas erwartet. Kommt jetzt dieses große „Durchstarten“ in das Erwachsensein? Oder war das schon mit 18? Oder beim Ausziehen? Was kommt jetzt?

Darauf gibt es keine Antwort, da bin ich mir sicher. Aber ich weiß, was ich mir von mir selbst erwarte. Das ist genau eine Sache, etwas, dass ich bereits habe und etwas, dass ich nie verlieren möchte:

BLEIB NEUGIERIG! BLEIB LEBHAFT! HALT DIE AUGEN OFFEN!

Vor allem in letzter Zeit ist mir diese Fähigkeit irgendwie abhanden gekommen. Mir kommt vor, dass ich in den letzten Monaten sehr abwesend war. So als wäre ich nicht ganz da. Natürlich gibt es immer wieder Zeiten im Leben, in denen die schlechten Tage überwiegen – das ist ja Leben. Aber ich möchte wieder daran arbeiten, so neugierig zu sein wie sonst auch. Ich möchte dieses innere Kind niemals verlieren. Dieses Kind, dessen Augen bei Weihnachtsdekoration leuchten. Dieses Kind, welches Dinge hinterfragt, wenn es sie nicht versteht. Dieses Kind, welches lernen möchte und nicht nur stur akzeptiert. Dieses Kind, welches Schokolade zum Abendessen isst, die Hälfte des Essens schon während dem Kochen verschlingt und Keksteig nascht. Dieses Kind, welches lieber wach bleibt, als zu schlafen. Dieses Kind, welches träumt.

Also erwarte ich mir genau eine Sache von mir selbst: niemals Scheuklappen aufzusetzen, die Welt immer in Farben zu sehen, egal wie grau der Alltag scheinen mag und immer ein offenes sowie neugieriges Herz zu haben. Denn das Leben ist schön.

Und um dieses innere Kind immer mal wieder aufzuwecken, gibt es nun 21. Dinge, die wir schon als Kind geliebt haben und immer lieben werden. Man kann es auch 21. Tipps nennen, um dem Erwachsensein zu entfliehen.

1.) Kakao

2.) Schlittenfahren

3.) Disney

4.) Märchen

5.) Kostüme

6.) Malen

7.) Pyjamas

8.) Süßigkeiten 

9.) Regenpfützen

10.) Fotobücher

11.) Lichterketten

12.) Luftpolsterfolie

13.) Laubhaufen

14.) Schneeballschlachten

15.) Luftballons

16.) Grießpudding

17.) Eisbecher

18.) Konfetti

19.) Lieblingsbücher als Kind 

20.)  Seifenblasen

21.) Luftschlangen 

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Liebe Grüße,

Coco

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kunde ist König

Was aber, wenn der Kunde ein Vollidiot ist?

Herzlich Willkommen zu meinem ersten Wutpost. Er schildert Dinge, die mich wütend machen. Ich hoffe, dass es neben dem Ersten auch der Letzte ist. Dieses Thema wird nicht jedem gefallen. Während es manche vielleicht lächerlich finden, werden es andere verstehen. Wie dem auch sei, es macht mich wütend. Sehr wütend sogar. Und ich bin schockiert und verletzt.

Seit gut zwei Jahren arbeite ich neben meinem Studium als Kellnerin – sei es im Restaurant, im Pub oder im Cafe. Und ich bin es zwischendurch so leid, denn es gibt so ein unglaublich lustiges Phänomen, welches immer dann auftritt, sobald ich mir meine Schürze umhänge – ich werde zum Objekt. Und die Leute glauben alles tun zu können, nur weil ich dafür bezahlt werde ihnen den Kaffee zu bringen. Oder das Bier. Oder weiß der Kuckuck was.

Und dieses Phänomen durfte ich bereits zwei Mal in äußerst ausgeprägter Form erleben. Einerseits, als mir vor circa einem Jahr damit gedroht wurde, mich krankenhausreif zu schlagen (der Grund war ein warmes Bier) und andererseits als ich vor Kurzem vor vollem Haus komplett blamiert wurde, denn der Gast musste länger als fünf Sekunden auf die Rechnung warten. Und an diesem Tag hatte ich alleine Schicht und wie bereits gesagt, das Haus war voll. Und ja, es ist mein Job schnell Getränke zu bringen und abzukassieren. Aber nein, ich habe nirgends unterschrieben mich öffentlich so demütigen zu lassen. Und mich von Vollidioten bedrohen zu lassen, indem sie auch noch fast handgreiflich werden, weil ihr blödes Bier warm ist. Und das, obwohl ich den Herrn auch noch vorgewarnt habe, dass die Kühlung nicht richtig funktioniert. Und nein, ich habe nicht dafür unterschrieben Angst auf dem Heimweg zu haben oder bei der Arbeit zu weinen. Aber ich bin doch auch nur ein Mensch. Und ich habe es so satt, so unglaublich satt. Eigentlich war ich immer gerne Kellnerin, denn ich bin gern unter Leuten. Nicht aber unter solchen. Wenn ihr Probleme oder Aggressionen habt, dann bleibt daheim. Aber lasst sie nicht an mir aus.

Ich habe wirklich eine hohe Toleranzgrenze und nehme auch nicht jeden Blödsinn oder dummen Spruch ernst. Ich finde es auch übertrieben, sofort von Belästigung zu sprechen, sobald mich ein Kunde anredet. Ich rede ja auch gerne mit ihnen, damit habe ich kein Problem. Aber auch hier gibt es Grenzen. Denn nur, weil ich mich mit dir unterhalte und hier arbeite, heißt das nicht, dass du mich mit nach Hause nehmen kannst. Und nein, ich will deine Nummer nicht. Und auch keinen Kuss. Und für mehr Trinkgeld mach ich auch nichts. Und was ich am aller wenigsten möchte, ist deine Hand irgendwo bei mir. Es kann dir auch wirklich egal sein, ob ich eine kurze Hose oder einen dicken Pulli trage, sie hat dort nichts zu suchen. Und mit meiner Kleidung möchte ich dir auch nichts signalisieren, mir ist entweder warm oder kalt. Das wars. Wirklich, es ist traurig solche Zeilen schreiben zu müssen, denn was fällt jemandem eigentlich ein? Das ist mein Körper und wenn etwas nicht hierhin gehört, dann ist es deine Hand.

Oft ärgere ich mich selbst über mich, denn meist in diesen Situationen versagt meine Stimme und die Tränen machen sich bemerkbar. Und es regt mich wirklich auf, denn ich hasse es den Menschen dann genau das zu geben, was sie wollten – die schwache Seite. Andererseits denke ich mir dann immer, dass es normal ist, nicht so zu reagieren, wie man möchte. Denn wer bereitet einen darauf vor? Aber genau aus diesem Grund war mir der Blogpost so wichtig. Und ja, wie gesagt meine Toleranzgrenze ist hoch und ich nehme nicht alles ernst.

Ich bin ein Mensch, kein Roboter. Ich habe zwei Hände und zwei Füße. Damit versuche ich so schnell zu arbeiten, wie es mir möglich ist. Wann verstehen das die Leute endlich? Wenn man auf ein Getränk wartet, dann ist das nicht mit Absicht. Und hört endlich auf, Leute unwürdig zu behandeln, seien es nun Kellner, Verkäufer oder sonst jemand. Das macht euch um nichts besser, sondern tausendmal schlechter. Seid nett, dann bekommt ihr auch etwas Nettes zurück. Ansonsten dürfen wir uns alle nicht wundern, wieso keiner mehr in diesen Bereichen arbeiten möchte.

Ich möchte mit diesem Beitrag wirklich keiner Person zu nahe kommen und natürlich sind nicht alle Leute so, das ist hoffentlich klar. Falls sich aber jemand angesprochen fühlt oder sich dabei ertappt, dies oder jenes schon einmal getan zu haben, dann bitte denkt das nächste Mal darüber nach. Es ist wirklich nicht lustig.

Und ja, viele werden sich nun fragen: Wieso hört sie nicht einfach auf? Aber ich glaube, es ist offensichtlich, dass es mir hierbei ums Prinzip geht.

Liebe Grüße,

Coco 

 

 

 

 

Diary of a messy one #2 – August

Der August, und somit auch der Sommer, ist vorbei. Auf der einen Seite freue ich mich auf den Herbst und den Unistart, aber auf der anderen Seite hätte ich gerne noch eine kleine Verlängerung. Letztens, als ich mich durch ein paar Bilder geklickt habe, habe ich erst so richtig realisiert, was für einen tollen Sommer ich eigentlich hatte. Und wie gerne ich manche Momente noch einmal erleben würde. Aber jedes Ende ist ja ein Anfang, deswegen lass ich den August einfach mal Revue passieren und freue mich auf buntes Laub, warme Pullis und Kakao.

 

 

August du hast mir…

… das bisher beste Konzert meines Lebens gegeben 

ED SHEERAN. Mehr ist nicht zu sagen. Vor über einem Jahr hatten eine Freundin und ich uns die Karten gekauft und am 7. August war es endlich so weit. Nach ewigem Warten und so langer Zeit, durfte ich diesen Sänger endlich live erleben und ich kann nicht in Worte fassen wie toll es war. Ich war wirklich schon auf vielen Konzerten, aber dieses hat all das, was vorher war, in den Schatten gestellt. Einfach schon die Tatsache, dass Ed allein 50.000 Leute für gute zwei Stunden unterhalten kann, ist der Wahnsinn. Ich habe so viel getanzt, gelacht, fast geweint und war so glücklich. Neben (fast) allen Wunschliedern sang er auch „I see fire“, mit dem ich wirklich nicht gerechnet hatte. Für mich als riesiger Herr der Ringe bzw. Hobbit Fan war das so ziemlich der beste Moment. Dieses Konzert war ein Erlebnis, bei dem man währenddessen schon wusste, dass man diesen Moment vermissen wird. Und am liebsten nie mehr aufgehört hätte, darin zu sein.

… einen neuen Haarschnitt verpasst 

Oke, das ist etwas gelogen, denn eigentlich ist das Ende Juli passiert. Aber ich habs irgendwie vergessen. Auf jeden Fall sind mir Ende Juli meine langen Haare so dermaßen auf die Nerven gegangen, dass ich einfach beschlossen habe, sie kürzer zu schneiden. Einen Tag nach dieser Erkenntnis saß ich schon beim Friseur. Und auch, wenn ich sie eigentlich gar nicht so kurz haben wollte, gefallen sie mir so mega gut. Ich bin echt sehr zufrieden mit dem Ergebnis und ich glaube, dass ich sie jetzt für eine längere Zeit gerne in dieser Länge tragen möchte.

… mein Handy genommen

Jeder, der mich kennt, weiß wie tollpatschig ich bin. Manchmal komme ich mir vor wie das hilfloseste Lebewesen der Welt. Und deswegen habe ich Anfang August mein Handy versenkt (natürlich nicht mit Absicht). Und auch, wenn ich zuerst so böse auf mich selbst war, hatte es doch etwas Positives. Als Übergang hatte ich also den ganzen Monat ein uraltes Samsung, welches mit allem überfordert war. So konnte ich eigentlich jeden Moment für mich genießen, egal ob am Konzert oder im Urlaub. Und das habe ich auch getan.

… einige erste Male gegeben 

Der erste Urlaub in Griechenland, das erste Mal Moped fahren, das erste Mal Jetski fahren – im August habe ich einige Dinge das erste Mal gemacht. Und es war echt toll. Ich wollte schon immer mal mit einem Jetski über die Wellen flitzen und bin so froh es endlich gemacht zu haben. Ich kann es euch wirklich empfehlen.

… wenig Zeit zu Hause gelassen

Es war der erste Sommer, an dem ich wirklich wenig daheim war. Also bei meiner Familie. Durch den Nebenjob in Graz, einem dreitägigen (und relativ spontanen) Kroatienurlaub, zwei Tagen in Oberösterreich, einer Woche Santorin (Blogpost könnt ihr hier lesen) und mehreren Tagen in Wien, blieb mir wenig Zeit, um wirklich daheim zu sein. Auch im Juli waren meine Tage in der schönen Südsteiermark sehr begrenzt. Was mich ja einerseits echt traurig macht, aber andererseits bin ich ja froh, so viel machen zu können. Auch den September verbringe ich hauptsächlich in Graz, also ja. Trotzdem – daheim ist halt noch immer daheim.

… Wien einmal wieder schmackhaft gemacht

Ach Wien, nur du allein. Durch das Ed Sheeran Konzert und den Flug nach Santorin, verbrachte ich wieder einmal einige Tage in unserer Hauptstadt und hab mich erneut verliebt. Ich liebe einfach die Vielfalt dieser Stadt. Vielleicht mag ich es auch einfach so gern, weil man in Wien so gut essen kann. Und ich war endlich einmal im Café Ulrich. Und sehr begeistert. Und habe indisches Essen lieb gewonnen.

… ein bisschen meine Angst genommen

Und zwar vor Karussellen. Als mein Freund und ich von Santorin heimgekommen sind, haben wir noch eine Nacht spontan in Wien geschlafen und waren im Prater. Nicht nur, dass ich generell das erste Mal mit so einem Karussell gefahren bin, sondern war es auch gleich das höchste Karussell der Welt. Hätte mir jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass ich einmal damit fahren würde, hätte ich denjenigen echt ausgelacht. Mir wird nämlich wirklich schlecht übel, und das bei Fahrgeschäften aller Art. Deswegen war ich wirklich ein bisschen stolz.

… wieder einmal gezeigt, wie sehr ich Kroatien liebe

Seit ich denken kann, waren meine Familie und ich fast jeden Sommer in Kroatien. Nur ein paar Ausnahmen hat es gegeben. Das schöne Land am Mittelmeer gehört für mich einfach zum Sommer dazu, egal ob nur für ein paar Tage oder eine ganze Woche. Seit fast 10 Jahren (mit den Ausnahmen 2013 und 2015) bin ich mindestens einmal im Jahr dort. Dementsprechend war ich auch schon in einigen Städten und an einigen Orten. Und ich liebe es so so sehr. Es hat einfach einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen. Auch heuer war ich für drei Nächte in Medulin. Einfach in Kroatien zu sein, gibt mir so ein gutes Gefühl und ich fühle mich so unglaublich wohl dort. Das nächste Mal steht definitiv Dubrovnik, also King’s Landing, auf dem Plan.

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Meiner Meinung nach sind die diesjährigen Ferien wirklich wie im Flug vergangen. Der September hat schon einmal richtig spannend mit meinem Praktikum bei Soundportal begonnen. Aber mehr nächstes Monat. In diesem Sinne einen schönen Herbstbeginn.

Liebe Grüße,

Coco

 

Diary of a messy one #1 – June/ July

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I am back. Nach langer, langer, viel zu langer Zeit bin ich wieder da. Mit Neuigkeiten, Ideen und hoffentlich wieder mehr Blogposts. Um wieder mehr zu schreiben, bzw. etwas Ordnung in dieses Chaos namens Blog zu bringen, möchte ich nun eine Reihe starten: Diary of a messy one. Hier möchte ich einmal im Monat einen Rückblick auf den alten und einen Vorblick auf den neuen Monat geben. Starten möchte ich nun mit dem Juni bzw. dem Juli. Somit bekommt ihr ein kleines ,Lifeupdate‘ (obwohl ich dieses Wort hasse).

Was war?

Mitte Mai hatte ich mich für eine ausgeschriebene Stelle im Medienbereich der ÖH Uni Graz beworben, sozusagen als Social Media Betreuerin. Ende Mai bzw. Anfang Juni bekam ich dann tolle Neuigkeiten – ich darf mich nun Teil des Referats für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nennen. Es freut mich sehr, da ich einerseits viel lernen kann und andererseits mit tollen Leuten zusammenarbeiten darf. Außerdem sind einige echt coole Sachen für die Zukunft geplant.

Nachdem ich bis Ende Mai zwei Arbeiten abgeben musste, ging dann Mitte Juni die eigentliche Prüfungsphase los. Durch einen etwas holprigen Start in den Juni (persönliche Gründe) war es nicht ganz so einfach ins Lernen zu kommen bzw. verlor ich dadurch wertvolle Lernzeit, trotzdem habe ich alle Prüfungen geschafft. Zwar habe ich mein Ziel ,40 ECTS dieses Semester zu machen, leider nicht geschafft, trotzdem habe ich etwas über 30 gemacht. Und das ist ja auch nicht schlecht.

Dann haben endlich die Ferien begonnen und so sehr ich Graz und das Stadtleben auch liebe, so sehr habe ich mich auch schon wieder auf das Landleben gefreut. Egal, wie schön der Sommer in der Stadt sein kann, über den Sommer am Land gibt es eben nichts. Außerdem finde ich die Hitze in der Stadt und in meiner Wohnung unerträglich. Ich vermisse es barfuß und im Bikini den ganzen Tag durch den Hof zu laufen und ich liebe die Freiheit mein Rad nicht absperren zu müssen. Und man ist viel schneller bei einem Teich, an einem See oder bei der besten Freundin im Pool 🙂

Danach ging es für eine Woche nach Oberösterreich, um meinen Freund zu besuchen. Dort hatte ich eine unglaubliche tolle und entspannte Zeit, so entspannend wie schon lange nicht mehr. Zurzeit pendle ich immer wieder zwischen Graz und Leibnitz, da ich neben dem Studium einen Nebenjob als Kellnerin in Graz habe und diesen natürlich auch in den Ferien betreibe. Auch wenn es mir manchmal unglaublich auf die Nerven geht, ständig zu pendeln und immer wieder meine Taschen zu packen, bin ich doch froh zwei „Zuhause“ zu haben (:

 

Was kommt?

In nächster Zeit wird mal wieder ganz viel Zeit mit Freunden nachgeholt, die während des Semesters oft auf der Strecke bleibt. Ich möchte die Sommerferien wirklich komplett genießen und nur Dinge machen, die mir Spaß machen und auf die ich Lust habe. Anfang August geht es dann für ein paar Tage nach Wien und zum Ed Sheeran Konzert, worauf ich mich wirklich sehr freue! Ende August geht es dann endlich nach Santorin und ich kann es gar nicht mehr erwarten ins Flugzeug zu steigen! Falls jemand Tipps hat, bitte her damit 🙂

Empfehlung des Monats: 

Le Schnurrbart: Als meine Freunde und ich nach der Prüfungszeit endlich wieder mehr Luft hatten, spazierten wir einfach einen ganzen Tag ziemlich planlos durch Graz. Da entdeckten wir das Café ,Le Schnurrbart‘ und ich bin mehr als begeistert, denn sie haben den wohl süßesten Gastgarten überhaupt. Er liegt auf der anderen Straßenseite als das Café selbst und befindet sich in einem Innenhof. Der Garten besteht aus einer großen Wiese mit Bäumen, Rosensträuchern und süßen Sitzgelegenheiten. Obwohl man doch mitten in der Stadt ist, wirkt es so, als wäre man auf einer großen Blumenwiese am Land und man könnte dort stundenlang sitzen, Kaffee trinken und tratschen. Was wir auch gemacht haben.

Adresse: Paulustorgasse 6, 8010 Graz

Mamma Mia! Here we go again: Freundinnen schnappen und ab ins Kino! Der Film macht unglaublich gute Laune, ist perfekt für den Sommer und eine wirklich gute Fortsetzung des ersten Teils. Oh und ABBA! Das dürfte als Grund genügen.

Liebe Grüße,

Coco

 

 

 

 

 

 

Schwestern

4 Jahre und 9 Monate. 4 Jahre und 9 Monate warst die Nummer Eins, warst ein Einzelkind und hattest die volle Aufmerksamkeit unserer Familie. Und dann, laut Oma an jenem Tag, an dem der erste Schnee in diesem Winter fiel, warst du plötzlich die große Schwester, die Erstgeborene und musstest von nun an deine Aufmerksamkeit teilen –  mit mir. Aber du hast dich nicht beschwert, sondern hast dich darüber gefreut eine kleine Schwester zu haben. Und ich weiß, dass das mit mir nie einfach war.

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Wir haben uns ein Zimmer geteilt, haben die Wände mit Pferde- und Disneyposter plakatiert und unsere selbstgebauten Barbiestädte so lange stehen gelassen, bis Mama sie einsaugen wollte.

Du hast mir meinen ersten Horrorfilm gezeigt, hast mich mit deiner Begeisterung für Herr der Ringe angesteckt und mir erklärt, wie man mit einer Playstation umgeht, und dass auch Mädchen Shooter Spiele beherrschen können. Dragon Ball, Pokemon, Digimon, Sailor Moon und Yu-Gi-Oh! faszinierten uns und wir haben alles Mögliche davon gesammelt.

Deinen Musikgeschmack und deine Liebe zu Metall habe ich damals nicht verstanden und schon gar nicht gemocht – jetzt war ich schon zwei Mal am NovaRock und einige meiner Lieblingsbands habe ich von dir.

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Deine Kreativität ist grenzenlos, du verwandelst nicht nur leere Blätter und Leinwände, sondern auch hin und wieder Menschen in Kunstwerke. Seien es Kostüme, Make-up oder Frisuren – du hast mir so ziemlich jedes Hallowen und jeden Faschingsdienstag gerettet, wenn ich ohne Verkleidung war. Und als der Frisör mir am Tag meines Maturaballs die Haare versaute und ich am Rande des Nervenzusammenbruchs stand, hast du gefühlte zehn Stunden mit mir in einem kleinem Kämmerchen gesessen, mich beruhigt und durch deine Fähigkeiten meine Haare sowie meinen Tag gerettet.

In unserem kleinem Dorf bist du mit 16 Jahren vor allem durch deinen Style aufgefallen – du warst ein Emo durch und durch. Deine Haare haben sich jeden Monat neu verwandelt, du hast uns mit der Stundenanzahl, die du im Badezimmer verbracht hast, fast in den Wahnsinn getrieben und Mama und Papa mit deiner Liebe für außergewöhnliche Kleidung fast in den Ruin (Spaß :b). Aber dir war egal, was sich andere dachten, du hast dir Schnürrsenkel in die Haare gebunden, deine bunten und extravaganten Kleider getragen und hast unserer Familie gezeigt, dass das Wort „normal“ einen großen Spielraum bietet und nicht für jeden das Gleiche bedeutet.

Genau 300 Monate hast du schon auf dieser Welt verbracht und ich wünsche dir noch unendlich viele Jahre und schöne Momente! Du hast mich zum Lachen gebracht, zum Verzweifeln, mich aufgeheitert und genervt, hast mich überrascht und mich den Kopf schütteln lassen. Du hast mich mehr geprägt als du es wahrscheinlich je erwartet hättest und ohne dich wäre ich niemals der Mensch, der ich heute bin. Du bist unendlich schlau und mir ,was Wissen angeht, meilenweit voraus. Betrachte deine Kreativität und dein Talent für Kunst als Geschenk und verfolge es weiter! Behalte den Funken Abenteuer in dir und trau dich ruhig ihn zum Feuer zu entfachen – du kannst oft so viel mehr als du glaubst! Bleib so wie du bist, besiege uns alle weiterhin in Stadt, Land, Fluss und bring uns zum Lachen!

In diesem Sinne wünsche ich Dir alles erdenklich Gute zu deinem Geburtstag! Selbst wenn ich aus allen Personen auf dieser Welt jemanden wählen könnte, um Mama und Papa zu nerven, wärst immer du diejenige, die ich als Schwester an meiner Seite haben will!

~Coco 

* Die Fotos sind von der lieben Katharina – UK Photography

 

 

 

 

 

 

 

 

Bucket List 2018 + January Playlist

2018. So viele Chancen, so viele Möglichkeiten, so viele Erlebnisse, die vor uns liegen. 2017 hat sich mit lautem Knall von uns verabschiedet und ist gegangen. Übrig vom Glanz der Silvesternacht bleiben einzig allein die sogenannten Neujahrsvorsätze, die fast jedes Jahr aufs Neue die Gleichen sind, da wir sie schon vor zwei Jahren erledigen wollten. Aber braucht es wirklich eine neue Zahl am Ende des Datums, um sich zu verändern, um zu wachsen? Nein, das braucht es nicht. Ich brauche weder ein neue Zahl, noch einen Neuanfang. Alles was ich brauche, ist der Wille, es zu tun. Dieser Wille kann sich an jedem x-beliebigen Tag, in jeder x-beliebigen Stunde zeigen. Trotzdem habe ich heuer beschlossen Dinge zu ändern und mir eine Bucket List der Gefühle, des Wachsens, des Lernens geschrieben. Vielleicht werde ich sie heuer erledigen, vielleicht erst nächstes Jahr, vielleicht auch nie. Ich werde es dann lernen, wenn ich bereit dafür bin. Aber beginnen wir:

Explore more: 

Als ich, wie ihr alle bereits wisst, letztes Jahr mit dem Rucksack durch Portugal gereist bin, habe ich gemerkt, wie leicht und einfach das Leben doch sein kann. Ich habe meine Wäsche zwischendurch mit der Hand gewaschen, habe fast kein Make-up benutzt, musste nicht jeden Tag teuer essen gehen und habe mein Zimmer mit fremden Personen geteilt. Ich möchte neue Länder und Kulturen kennenlernen und Portugal hat mir gezeigt, wie man auch mit weniger Geld und wenig Kleidung die schönste Zeit seines Lebens haben kann. Und ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr erwarten meinen Rucksack zu packen und mit leichtem Gepäck die weitere Welt zu erkunden. Heuer möchte ich also so viele Ziele wie möglich, ohne viel Geld auszugeben, ansteuern. Ganz nach diesem Motto fliege ich im Februar nach London, im März nach Bonn und im Sommer hoffentlich endlich nach Russland.

Believe in yourself: 

Besonders was meine berufliche Laufbahn und mein Studium angeht, türmen sich bei mir die Selbstzweifel. Vor jeder Prüfung, vor jedem Bewerbungsgespräch jammere ich meinen Freunden vor, dass ich es sowieso nicht schaffen werde und es sich nichts bringt. Die schlimmste Prüfungszeit in meiner bisherigen Zeit als Studentin, habe ich letzten November/ Dezember erlebt. Ganze sieben Prüfungen mussten innerhalb weniger Wochen bewältigt werden. Und ich habe Sechs geschafft. Sogar mit wirklich guten Noten. Ab diesem Punkt habe ich gemerkt, dass ich so vieles kann, wenn ich will. Ich muss nur aufhören daran zu zweifeln und es durchziehen. Und wenn einmal etwas nicht nach Wunsch läuft, dann ist das eben so. Wenn Plan A nicht funktioniert, darf ich nicht den Kopf in den Sand stecken. Das Alphabet hat 25 weitere Buchstaben. Und wenn Plan Z nicht funktioniert, dann beginnen wir eben bei Nummer eins.

Do more of what you love: 

Schreiben, schreiben, schreiben. So lautet mein Plan für das Jahr 2018. Ich möchte meine journalistischen Fähigkeiten ausbauen, möchte meinen Schreibstil verbessern, möchte viel aktiver auf dem Blog werden. Ich möchte mich weiterbilden, möchte wachsen und meinem Ziel, eine Journalistin zu werden, näher kommen.

You are worth it: 

Auch wenn der Titel wie ein Kapitel aus einem Ratgeberbuch mit dem Namen „How to love yourself“ klingt, ist es doch wichtig, das nie zu vergessen. Denn es stimmt. Wird sind es alle wert. Wir sind es wert geliebt zu werden, verdienen es Erfolg zu haben und das Gute zu fühlen. Denn du und ich, wir sind beide ein kleines Wunder. Manchmal bist du ein Sturm, du wütest durch die Gegend, zeigst der Welt deine Wut. Die Leute haben Respekt vor dir, flüchten, haben Angst. Manchmal aber bist du der Sommerregen, eine leichte Brise. Manche freuen sich über dich, manche suchen Schutz vor dir. Dann aber bist du die Sonne. Groß, freundlich, strahlend. Du ziehst Leute an, sie sehnen sich nach dir, sind traurig, wenn du gehst. Du bist all das, und du bist es wert. Vergiss das nicht, und falls du es tust, ist hier eine kleine Erinnerung. Jeder braucht sie mal.

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January Playlist:

Sufjan Stevens – For the Widows in Paradise

Imogen Heap – Hide & Seek

Silbermond – Leichtes Gepäck

DJ Khaled – All I DO IS WIN

Juli – Perfekte Welle

The Drums – Down by the water

ABBA – Lay all your love on me

Beartooth – In Between

Valentino Khan – Deep Down Low

Anya Marina – Whatever you like

HIM – Join me in death

Eminem & Ed Sheeran – River

Galantis – Runaway (U&I)

NITEMAYOR – Vampire

Coldplay – Violet Hill

He is we – Radio 

Liebe Grüße,

Coco