Ein Sommertagstraum

Kaufen oder nicht kaufen, das ist hier die Frage.

Es war einmal ein Freitagnachmittag. Die Sonne erhellte das schöne Graz, ihre Wärme sorgte für glückliche Gesichter in den Straßen. Und da, beim Bummeln durch die Stadt, sah ich ihn. Plötzlich war er da. Stand direkt vor mir. Und ich konnte nicht wegsehen. Seine Form, seine Züge, seine Größe – alles war perfekt. Selbst Karo stand ihm richtig gut. Er lächelte mir zu, ich lächelte verträumt zurück. Ich sah uns bereits zusammen – sei es im Urlaub am Strand oder in den Bergen. Selbst den langweiligen Alltag und Unistress würden wir zusammen meistern. Wir waren ein Team, nichts würde uns im Wege stehen. Und dann, ganz leise und auffällig, nahm ich ihn in meine Arme und wir verschwanden in der Umkleidekabine. Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir berührten uns, schmiegen uns aneinander. Er passte wie angegossen. Doch meine Gedanken kamen mir dazwischen, der Geldbeutel wollte uns trennen. So zögerte ich und überlegte. Zu lange. Und es kam, wie es kommen wusste – ich verließ ihn, lies ihn einfach dort. Ich konnte nicht zurückschauen, konnte ihn nicht noch einmal ansehen. Und mein Herz zerbrach….

Einige Tage vergingen und meine Gedanken waren ständig bei ihm. Selbst das Lernen war keine Ablenkung.

Und dann, am Montag darauf, ging ich zurück. Meine Zweifel, meine Geldbörse – alles war mir egal. Ich musste ihn haben, er musste mir gehören. Wir verschwanden wieder in der Umkleide, entfachten ein weiteres mal das Feuer und besiegelten unsere Liebe. Das war es, er war es. Wir verließen zusammen das Geschäft, händchenhaltend. Mein Grinsen konnte ich mir wirklich nicht verkneifen, denn ich war glücklich. Unglaublich glücklich. So begann unsere Liebesgeschichte…

Und wenn er mir nicht zu klein wird oder beim Waschen eingeht, dann leben wir glücklich bis ans Ende unserer Tage.

 

Der Romeo unter den Jumpsuits:

Ja, ich tendiere dazu meine Kleidung abgöttisch zu lieben. Ob das gesund bzw. normal ist, sei in den Raum gestellt. Jedoch tue ich es. Und so war auch dieser Jumpsuit Liebe auf den ersten Blick. Schon lange hat mich ein Kleidungsstück nicht mehr so begeistert wie dieses. Und schon lange wollte ich unbedingt so einen Jumpsuit. Er gefällt mir einfach so gut. Vor allem die Rückseite mit den Knöpfen, dem Band und dem kleinen Spalt dazwischen liebe ich. Der Jumpsuit ist unglaublich aufregend, mich fasziniert es, wie ein Kleidungsstück so raffiniert sein kann. Und die Schlaghosen machen endlos lange Beine. Man kann ihn super stylen – sei es im Alltag mit Jeansjacke und derben Boots oder am Abend mit Pumps und Lederjacke. Der perfekte Begleiter für alle Lebenslagen. Und wenn wir uns ehrlich sind, sind Jumpsuits einfach so praktisch – man ist sofort und ruckzuck perfekt angezogen.

Von: Mango 

PS: Ich hoffe, dass euch meine Andeutungen zu Shakespeare aufgefallen sind :b

In diesem Sinne Romeo, Oh, Romeo…

 

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Liebe Grüße,

Coco 

 

 

 

 

 

Landei meets Stadtkind

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Ich glaube ich bin einer der wenigen Grazer bzw. Steirer, der Wien nicht hasst. Ganz im Gegenteil, jedes Mal, wenn ich unsere Hauptstadt besuche, überkommt mich so ein ganz komisches Gefühl. Ein Gefühl von Heimkommen, Bewunderung, Freiheit. Ein ‚Warum bin ich nicht nach Wien gezogen?‘. Andererseits liebe ich Graz und bin mehr als froh es ‚Daheim‘ nennen zu dürfen. Und ich glaube für mich, als eigentliches Landkind, reicht Graz als Anfang, sozusagen als Start für das Stadtleben. Und da mich schon 10 minütige Fahrten mit der Straßenbahn nerven und ich mein Rad bevorzuge, passt Graz dann doch sehr gut zu mir.

Was mich in Wien aber immer wieder fasziniert (natürlich neben den Shoppingmöglichkeiten und den Lokalen) ist eben diese Freiheit. Hier ist jeder wie er ist, egal wie komisch es anderen Personen vorkommen mag. Und hier kann jeder sein, wie er will. Egal ob Kleidung, Sexualität, Persönlichkeit, Vorlieben. Und auch wenn ich ein großer Befürworter davon bin, dass man sich selbst auch an anderen Plätzen in Österreich entfalten kann, so ist es in Wien immer noch einfacher. Natürlich ist es die Anonymität einer Großstadt, die das alles erst möglich macht. Und natürlich ist diese Anonymität auch nicht immer gut. Aber es hat ja alles seine Vor- und Nachteile.

 

Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich der Meinung bin, dass man das tragen sollte, was man mag und in dem man sich wohlfühlt. Wenn man komplett gestylt zum Wandern gehen möchte, dann soll man das eben tun. Wenn man Colour Blocking liebt, dann soll man mixen und matchen was geht. Im Endeffekt geht es darum zu wissen, wer ich sein will und wie ich mich mag. Und mir kommt vor, dass dies gerade am Land und in kleineren Städten viel schwieriger ist. Man wird leichter kritisiert, wird angestarrt, wird für anders empfunden. Auch mir fällt es bis heute schwer gewisse Dinge in Graz zu tragen, die ich sehr liebe. Und ich habe einen langen Weg hinter mir, auf dem ich gelernt habe, so außer Haus zu gehen, wie es mir gefällt. Und nicht den anderen. Ein langer Weg, der mir gezeigt hat, dass ich selbst zu sein, gar nicht so schwierig ist.

Und selbst wenn ich mich manchmal beobachtet fühle, dann ist das eben so. Es kann mir ja eigentlich egal sein. Denn meistens ist es wahrscheinlich eben nur das: ein Gefühl. Vielleicht interessiert es dann doch weit weniger Leute, was wir tragen oder wie wir uns zeigen. Kleidung ist für mich die schönste und schnellste Art meine Persönlichkeit weiterzugeben. Und das genieße ich. Egal, ob in Wien oder woanders auf der Welt.

 

Zum Outfit: 

Ich bin sehr verliebt in dieses tolle Latzkleid aus Jeans und trage es gerade überall. Es lässt sich super kombinieren und ist zu jeder Jahreszeit tragbar. Außerdem finde ich es richtig süß. Das gelbe Crop- top ist ein Mitbringsel aus Wien. Mir gefällt es gerade zum Kleid oder zu einer High Waist Hose richtig gut. Und die Farbe ist perfekt für den Sommer. Das Haarband ist eigentlich ein großes Tuch, welches ich im Sommer normalerweise zu einem Top umfunktioniere. Dieses Jahr bin ich aber ein großer Fan von Haartüchern. Es verleiht dem Outfit einen Touch von Diva und Vintage, macht es etwas elegant. Außerdem ist es wunderschön.

Das Outfit spiegelt den Titel dieses Blogposts wider. Es erinnert mich einfach an diese Mischung aus Stadt und Land. Zu einem gewissen Teil, spiegelt es auch mich wider. Je älter ich geworden bin, desto mehr wollte ich in die Stadt. Das Land war mir zu wenig, ich wollte immer mehr. Ich wollte meine kreative Seite ausleben, und das funktioniert in der Stadt eben weitaus besser. Jetzt, wo ich eine Wohnung in Graz habe, sehne ich mich oft nach Äckern und Wälder. Und das, obwohl ich doch oft nach Hause komme. Anscheinend brauche ich beides, was dann oft zu einem Konflikt mit mir selber führt, da ich nicht so ganz weiß, wohin ich möchte. Aber ich bin jung, ich werde noch einiges herausfinden.

Und manchmal denke ich mir:

Du bekommst das Kind vom Land weg, aber das Land nicht vom Kind.

Details: 

Top: Urban Outfitters

Kleid: Infected Graz

Haarband: Dogdays Of Summer

Sonnenbrille: Stilsicht

Schuhe: Vans

Liebe Grüße,

Coco 

 

 

 

 

 

 

 

 

„…und dann kam Yves“

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Ja, es war Yves. Yves, Yves, Yves. Und meine vorwissenschaftliche Arbeit, damals in der Schule. Aber was genau hat dieser Yves und eine Säule der Matura denn jetzt genau mit einem Blogpost zu tun, bei dem es eigentlich um Mode gehen sollte? Naja, das war so..

Wie bereits erwähnt, mussten wir, um unsere Matura positiv abzuschließen, Mitte der achten Klasse eine vorwissenschaftliche Arbeit abgeben. So saß ich nun eines Tages, genauer gesagt in der sechsten Klasse, vor leeren Zetteln und fragte mich, welches Thema ich denn nun 30 Seiten lang behandeln sollte. Überall um mich herum schwirrten naturwissenschaftliche Themengebiete und natürlich tendierte auch ich am Anfang in diese Richtung. Also schnappte ich mir ein Buch und las mich ein. Und ja, es war interessant, aber leider einfach so gar nicht ich. Warum sollte sich meine Arbeit denn nicht um ein Thema drehen, das mich nicht fesselte. Und so verließen meine Gedanken den naturwissenschaftlichen Pfad, den ich sowieso nie gehen wollte und kamen zurück zu meiner eigentlichen Leidenschaft – der Mode. Genauer gesagt Mode und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Und wer hätte gedacht, dass diese Arbeit auch Auswirkungen auf mich haben könnte?

So verbrachte ich nun Stunden und Stunden vor dem Computer, blätterte durch unzählige Modebücher, las mich in Kollektionen ein und versuchte Parallelen zwischen Kleidungsstücken und Revolutionen zu suchen. Ich behandelte unzählige Designer, träumte vom kleinen Schwarzen der Coco Chanel, war entzückt von Dior und seinem New Look, hatte pure Begeisterung für Vivienne Westwood und bewunderte Valentinos Liebe zur Farbe Rot. Doch ich suchte nach etwas Großem, nach einem Geniestreich, einem Kleidungsstück oder eine Kollektion, etwas was mich komplett in seinen Bann zog.

Und dann kam Yves. Genauer gesagt Yves Saint Laurent. Yves, der 1960 die Damen plötzlich in Anzüge hüllte und den Frauen nun Eintritt in die Männergarderobe gewährte. Er ließ sie jenes Kleidungsstück tragen, welches am meisten Macht und Rolle ausstrahlte. Man könnte fast meinen er gab den Frauen dadurch mehr Macht und trieb die Emanzipation voran. Denn ein Anzug ist stark, er setzt ein Statement, er fällt auf – besonders an Frauen.

Natürlich ging mir der Damenanzug nicht mehr aus dem Kopf und ich machte mich sofort auf die Suche nach meinem Eigenen. Und fand ihn relativ schnell.

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Mein Anzug:

Die Hose endet kurz vor dem Knöchel, weil ich diesen Schnitt besonders schön finde und der Anzug meiner Meinung nach etwas lockerer und nicht so streng wirkt. Beim Blazer war es mir wichtig, dass es ein Longblazer ist, da ich ein riesengroßer Fan dieser Art von Blazern bin. Darunter passt am besten eine einfach weiße Bluse. Ebenso liebe ich Fliegen aller Art, weil sie erstens unglaublich schön sind und zweitens dem Anzug das gewisse Etwas verleihen. Um etwas Abwechslung zu haben, habe ich mir Zwei gekauft – eine klassische Schwarze und eine Schwarz- Weiße. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich fast nur die Schwarze trage. Sie wirkt einfach extra classy.

Anzug von: Zalando

Fliegen von: Kastner & Öhler (haben dort eine wirklich tolle Auswahl)

How to dress it:

Wenn es etwas lockerer wirken soll, passen meiner Meinung nach Budapester extrem gut dazu. Sie geben dem ganzen Look eine Coolness und versprühen Dandy Chic. Ist es hingegen ein formeller Anlass würde ich jeder Frau hohe (am besten schwarze) Pumps, sowie roten Lippenstift empfehlen. Damit wirkt der ganze Look extrem elegant. Eine schöne und ruhig etwas auffälligere Clutch dazu und der Look ist perfekt.

Und was sagt ihr so? Gefallen euch Damenanzüge?

*Die Fotos sind von der unglaublich tollen Katharina von UK Photography 

Liebe Grüße,

Coco 

 

 

 

 

Goodbye 2017

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Als ich klein war, hatte ich immer Angst vor Silvesterraketen, hatte Angst, dass sie in unserer Nähe explodieren würden oder meinem Papa beim Zünden etwas passieren könnte. Jedes Jahr habe ich mich zu Mitternacht an die Hand meiner Mama gekrallt, als wir das neue Jahr mit den bunten Geschoßen einleiteten. Und jedes Jahr war ich aufs Neue froh, wenn wir alle heil wieder im Haus standen. Aber Zeiten ändern sich und irgendwann wurden aus Familienfeiern Hauspartys bei Freunden und statt Mamas Hand wird nun die meiner besten Freundin gedrückt. Auch meine Angst gegenüber den Raketen wich und nun bin ich die Erste, die aus dem Haus läuft, um sie zu bewundern. Ehrlich gesagt wäre es hier besser das Wort beneiden zu benutzen. Denn das tue ich.

Silvester und ich – das ist so eine Hassliebe. Jedes Jahr wache ich am Silvestermorgen mit einer Portion Melancholie auf, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf etwas vergessen oder nicht gemacht zu haben. Silvester und ich – wir sind nicht die besten Freunde, denn es konfrontiert mich jedes Jahr mit dem Vergangenem der letzten 12 Monate und zwingt mich förmlich dazu Abschied von schönen Erinnerungen und verlorenen Freunden zu nehmen. Und das hasse ich, denn ich versuche dem immer zu entfliehen. Aber Silvester schafft es. Pünktlich zu Mitternacht kommen dann all die unterdrückten Emotionen und Gfühle hervor, pünktlich zu Mitternacht bricht fast jedes Jahr der Damm meines eigenen persönlichen Stausees. Silvester und ich – das passt nicht. Und doch spüre ich jedes Jahr eine kleine Vorfreude, wenn sich der 31te Dezember nähert. Ich freue mich auf die Raketen, denn sie leiten ein neues Jahr ein. Sie sagen Nimmer-Wiedersehen zu 365 Chancen, aber geben uns 365 Neue. Sie steigen in den Himmel empor, explodieren hoch oben, nur um dann im Glitzerregen auf die Welt zu prassen. Und deswegen beneide ich sie, denn sie schaffen es, ihren unnötigen Ballast abzuwerfen, um dann funkelnd und glitzernd in das neue Jahr zu starten.

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Mein Silvesteroutfit: 

Heuer habe ich beschlossen mein eigener persönlicher Glitzerregen zu sein und habe mir deswegen vor einigen Wochen dieses Kleid gekauft. Und mich unsterblich verliebt. Nicht weil ich so unglaublich toll darin aussehe, sondern weil ich mich so gut darin fühle. Dieses kurze, pailettenbesetzte Kleid zaubert mir einen Grinser in mein Gesicht, es bereitet mich darauf vor, die ganze Nacht darin durchzutanzen und lässt mich wie meine eigene kleine Discokugel fühlen. Sobald ich es anziehe, fühle ich mich leichter, lockerer, es macht einfach Spaß dieses Kleid zu tragen. Und das brauche ich an Silvester. Ich möchte leicht und locker, voller Spaß und Tatendrang ins neue Jahr starten.

Also Goodbye 2017 – es war schön dich kennengelernt zu haben. Du hast mir so einiges gelehrt, hast mir neue Freunde, aber auch Feinde gebracht, mir Gutes sowie Schlechtes gegeben. Und ich bin bereit dich loszulassen und 2018 kennen zu lernen.

in diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und einen tollen Start ins neue Jahr.

Silvester und ich? Vielleicht werden wir ja noch Freunde.

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Meine Highlights im Jahr 2017: 

  • Ich durfte gemeinsam mit einem der besten Menschen auf der Welt in eine erste eigene Wohnung ziehen
  • Ich durfte eine meiner absoluten Lieblingsbands – Avenged Sevenfold- endlich live sehen
  • Ich besuchte zahlreiche Konzerte wie z.B. Parov Stelar, Volbeat etc.
  • Ich war endlich wieder am Nova Rock  lernte dort tolle Leute kennen
  • Ich war einen Tag am Frequency Festival
  • Ich habe einige tolle Leute kennengelernt, die ich nun zu meinen besten Freunden zählen darf
  • Ich verbrachte ein super Wochenende in Kroatien + Kanu fahren
  • Ich hatte meinen ersten richtigen Job
  • Ich durfte zusammen mit den besten Travelbuddies Portugal entdecken
  • Ich war Teil des Finales der FashionWg, sammelte neue Erfahrungen und lernte liebe Leute kennen
  • Ich startete meinen kleinen Blog
  • Ich durfte eine erste Kooperation präsentieren
  • Ich habe endlich angefangen Russisch zu lernen
  • Ich wurde 20 Jahre alt und feierte eine riesige Party im Stile der 20iger
  • Ich durfte die letzten Tage im alten Jahr mit 4 Freunden in Bad Kleinkirchheim beim Schifahren verbringen

Liebe Grüße,

Coco 

 

 

 

 

Mut zum Hut

Ein Strohhut. Ein Strohhut mit einem bunten Band. Ein Strohhut, der mich nach Paris, auf meine Maturareise nach Kroatien und auf das Nova Rock begleitete. Ein Strohhut, der etwas Großes auslöste: meine riesige Liebe für Hüte aller Art.

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Ich kann mich noch genau erinnern, als ich diesen Strohhut das erste Mal im Geschäft sah und mir dachte: ja, den will ich. Bis dahin war ich lieber unauffällig, schüchtern und so gar nicht das Ich, welches ich heute bin. Und es war mehr als eine Überwindung diesen Strohhut zu kaufen, aber vor allem dann auch zu tragen. Denn seien wir uns ehrlich, egal wann und wo, ein Hut wird immer ein Hut sein und somit die Aufmerksamkeit auf den Träger ziehen. Es ist ein Accessoire, welches schon längst etabliert ist und doch für Aufsehen sorgt. Etwas Normales mit einem Touch Ungewohntheit. Ein Hut braucht Mut.

Aber zurück zu meinem Strohhut. Als ich aus dem Geschäft ging, war ich überglücklich, doch da war dieser Funken von Unsicherheit. Gefällt mir der Hut wirklich so gut? Wie style ich ihn?  Und am wichtigsten: würde ich den Hut jemals in der Öffentlichkeit tragen?

Doch siehe da, keine Woche später nahm ich all meinen Mut zusammen, platzierte den Strohhut auf meinem Kopf und ging damit in die Schule. Hatte ich auf jegliche dumme Kommentare oder Beleidigungen meiner Mitschüler gewartet, wurde ich enttäuscht – sie blieben aus. Stattdessen wurde ich mit Komplimenten zu meinem Outfit überhäuft und das große Lächeln in meinem Gesicht blieb den ganzen Tag.

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Das Jahr darauf kam dann meine erste Melone. Mehrere Freunde und ich waren in Wien unterwegs und unternahmen einen kleinen Shoppingtrip, als mir dieser Hut das erste Mal ins Auge stach. Eine kleine, aber feine Melone thronte mitten im Forever21 in der Wiener Innenstadt. Es war diese Art von Accessoire, die man ansah und ohne großes Nachdenken haben wollte, dieser „Liebe-auf-den-ersten-Blick“ Moment, den jeder Shoppingfan sicher schon ein paar Mal in seinem Leben hatte und dieser Moment, in dem man wusste, dass ein kleiner (oder manchmal auch größerer) Teil des Modeherzes brechen würde, wenn man den Shop ohne das begehrte Teil verlassen würde. Und da ich meinem Herzen und mir den traurigen Moment ersparen wollte, wanderte die Melone ruckzuck in meine Einkaufstasche. Und ich werde es nie bereuen sie gekauft zu haben, da dieser Hut so außergewöhnlich und aufregend ist. Für eine lange Zeit wurde die Melone zu meinem Lieblingsaccessoire, ich trug sie wann immer es ging und fühlte mich so unglaublich wohl und auch etwas einzigartig damit, da ich fast keinen kenne, der diese Art von Hut besitzt bzw. trägt. Auch heute trage ich sie noch sehr gerne, da sie so ein wunderbares französisches Flair versprüht und jedes Outfit zu etwas Besonderem macht.

Von: Forever21

Da aber jede Liste einen Spitzenreiter und jede Modekategorie einen absoluten Liebling braucht, möchte ich euch nun meinen all-time-favourite Hut präsentieren: ein schwarzer Hut mit etwas breiterer Krempe. Dieser Hut ist das kleine Schwarze unter den Hüten, ein wirklicher Klassiker und etwas was jede Frau im Schrank haben sollte. Ab dem ersten Moment habe ich mich Hals über Kopf in diesen Hut verliebt und diese Liebe wird ein Leben lang halten. Ich könnte ihn jeden Tag tragen, liebe es ihn zu stylen und fühle mich rundum zufrieden, sobald er auf meinem Kopf sitzt. Und das Beste daran, ist der Fakt, dass man ihn immer, wirklich immer tragen kann: egal ob im Winter zum dicken Schal und langem Mantel oder im Sommer zu Sandalen und kurzen Röcken, der Hut macht jedes Outfit noch besser. Er ist zeitlos und einfach wunderschön. Und hat sich sogar zu meinem eigenen kleinen Markenzeichen entwickelt.

Von: H&M

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In diesem Sinne: Mehr Mut zum Hut. Glaubt mir, ihr werdet es nicht bereuen!

Liebe Grüße,

Coco

 

 

 

Sweater Weather

Während die Tage wieder kürzer werden und die ersten Blätter ihren Weg Richtung Boden finden, verliebte sich ein hellrosa Pullover in einen schwarz-weiß karierten Rock mit Rüschen. Es war Liebe auf den ersten Spiegelblick und die Beiden wurden zu einem unschlagbaren Team. Auf ihrem Weg begegneten sie einer nicht ganz so gewöhnlichen Jeansjacke, welche vom Pullover und vom Rock sofort als Kind adoptiert wurde. Ebenso trafen sie ein Paar Boots aus Samt, welches die Beiden durch anfängliche Zwistigkeiten fast auseinanderbrachte. Doch da die Jacke und die Schuhe so gut miteinander harmonierten, und auch der Pulli und der Rock sich langsam aber sicher an sie gewöhnten, wurde auch dieses Paar in die Familie aufgenommen. Geendet hat diese Geschichte in den Straßen von Graz. Getragen von mir. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht.

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Könnt ihr euch noch daran erinnern, als ich in einem meiner ersten Blogposts (Pretty in Pink) mir selbst die Frage gestellt habe, ob meine Pink-Verliebtheit nur eine Sommerromanze ist, welche nicht mal bis September andauert? Es ist Herbst und in meinem Kleiderschrank hat sich in Richtung rosa Farbexplosion nichts geändert. Sogar das Gegenteil ist eingetreten. Es wird immer mehr. Auch mein neuester Lieblingsbegleiter für die kalten Tage strahlt in wunderschönem Hellrosa. Selten habe ich einen Pullover angezogen und wollte ihn am Liebsten nie wieder ausziehen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Pullis kratzt dieser nicht einmal ansatzweise, sondern ist total weich. Ebenso lässt er sich super einfach kombinieren und hat die perfekte Länge, egal ob bei den Ärmeln oder bei der Taille.

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Da ich aber seit Jahren treuer Fan der Kombination ‚Pulli mit Rock‘ bin, musste auch für diesen Herbst ein neuer Lieblingsrock her. Und prompt fand ich den perfekten Begleiter für den Traum aus Rosa: einen engen schwarz-weiß karierten Minirock mit Rüschen. Am Anfang wollte ich den Rock auf keinen Fall anprobieren, da mir normalerweise solche Schnitte nicht stehen, aber nach einer langen Überzeugungspredigt meiner Mama huschte ich in die Umkleidekabine. Und ich bin ihr mehr als dankbar. Der Rock sitzt perfekt und kaschiert genau an den richtigen Stellen. Ebenso bekommt er durch die Rüschen das gewisse Etwas und man fühlt sich trotz der Länge und der anliegenden Form sehr wohl.

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So weit, so gut, doch um das Outfit etwas weniger mädchenhaft zu machen, wurde mit der Jacke und den Schuhen Abhilfe geschaffen und ein Hauch von ‚Bikergirl‘ fand seinen Weg in diesen Look. Die Jeansjacke mit dem Vogelmotiv am Rücken bringt einen Stilbruch in das etwas bravere Outfit und lockert es auf. Die Schuhe hingegen sind aus Samt und mit den Schnallen und den Verzierungen Statement pur. Sie sind die perfekten Begleiter für wärmere aber auch kühlere Herbsttage und sind ein wahrer Blickfang.

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Das perfekte Outfit um die Welt im Sturm zu erobern, während Blätter von den Bäumen fallen.

Liebe Grüße,

Coco

 

Grazguide: Where to shop – Dogdays of Summer

Wo aus zweiter Hand zu Liebe auf den ersten Blick wird.

Drei Mädchen – eine Mission: Die Welt, vor allem Graz, mit Second-Hand-Mode zu verschönern. Passend zum dritten Geburtstag von Dogdays of Summer durfte ich Diana, eine der drei Betreiberinnen, in ihrem Shop am Lend in Graz besuchen und mit ihr über die Idee hinter Graz coolstem Vintagelieferanten sprechen.

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Die Köpfe hinter Dogdays of Summer:

Bereits seit dem Kindergarten kennen sich die zwei Studentinnen Diana und Clarissa, welche Dogdays of Summer ins Leben gerufen haben. Durch die Liebe zur Mode und auch zur Vintagekleidung kam dann die Dritte im Bunde, Johanna, hinzu. Seitdem sind sie ein unschlagbares Team, denn jede der Drei bringt das gewisse Etwas mit – so sind Clarissa und Diana durch ihr Studium vor allem für den Grafikbereich zuständig, während sie mit Johanna eine wahre Modeexpertin an Land gezogen haben, da sie eine Modeschule besuchte.

Der Name und das Logo: 

Heißer Sand, Kakteen und ein Roadtrip mit Freunden durch die sengende Hitze einer Wüste – all das assoziieren wir mit cooler Vintagekleidung und Westernflair. So auch Diana, Clarissa und Johanna und prompt fiel ihnen auch ein Name für ihren Shop ein: Dogdays of Summer – die sogenannten Hundstage und somit auch heißesten Tage des Jahres. Denn sind wir ehrlich? An diesen brennend heißen Tagen brauchen wir nichts mehr als gute Freunde und tolle Kleidung – der Rest ergibt sich dann spontan. Und auch das Logo passt perfekt zum Wüstenszenario: es zeigt einen Stierkopf und hat sich als Markenzeichen des Shops etabliert – wer diesen Kopf sieht, bekommt sofort das Gefühl von Freiheit und Sommer – aber bitte nur in genialen Outfits!

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Das Konzept:

Berlin hat es. Amsterdam auch. Wieso nicht Graz? Diese Frage stellten sich Diana und Clarissa, als sie einen Städtetrip nach Berlin machten und kamen schnell zur Entscheidung dies zu ändern. Und das mit Erfolg, denn ihr Shop ist einzigartig und bereits über die Grenzen der Steiermark hinweg bekannt. Im Gegensatz zu anderen Geschäften wie Carla oder Humana sind ihre Produkte speziell und sorgfältig ausgewählt, denn ihr Ziel war es einen Shop zu eröffnen, den man ungerne mit leeren Händen verlässt.

Das Sortiment:

Eines vorweg – das Sortiment im Store und im Online-Shop ist komplett verschieden. Das liegt aber daran, um zu verhindern, dass manche Dinge doppelt verkauft werden. ABER es ist möglich Dinge im Online Shop zu bestellen und sie dann im Store anzuprobieren, um zu sehen, ob es wirklich gefällt. Die Produkte werden von allen Drei selbst ausgesucht – sie kommen von Flohmärkten, privaten Leuten oder Seiten wie willhaben –  so ziemlich von allen Quellen, die mit Second-Hand in Verbindung stehen. Ebenso werden permanent verschiedene Kollektionen angeboten, welche auch von ihnen persönlich zusammengestellt werden. So gibt es nun z.B. die Back to School Kollektion. Auch gab es bereits eine eigene Dogdays of Summer Kollektion, bei der jedes Stück durch ihr eigene Handschrift noch individueller als sonst gestaltet wurde.

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Der Shop:

Erst seit Mai gibt es auch einen physischen Laden des bis zurzeit eigentlichen Online-Shops. Der Standort Lend ist gut gewählt, da das Viertel nicht nur jung und aufstrebend, sondern auch im Generellen sehr vielfältig ist – der perfekte Platz für einen Vintagestore in Graz. Der Shop selbst ist sehr liebevoll eingerichtet – besonders auffallend sind die vielen Pflanzen, die sich zwischen der Kleidung finden lassen. Ebenso fühlt man sich sofort wohl, sobald man den Shop betritt und auch die Musik schafft ein tolles Flair.

Fazit:

Ich persönlich bin restlos begeistert von Dogdays of Summer. Diana, Clarissa und Johanna haben mit ihrem Store etwas Außergewöhnliches und Individuelles geschaffen, was vor allem in Graz gefehlt hat. Hier wird jeder fündig, der einzigartige Stücke bevorzugt. Die Produkte sind wunderschön und kein Wunsch bleibt offen, es gibt von Schuhen bis zu Haarbändern alles. Da es alles nur einmal gibt, kann es leider passieren, dass das gewünschte Stück nicht in der richtigen Größe vorhanden ist, doch meistens findet man eine Entschädigung. Meiner Meinung nach haben sie ihr Motto verwirklicht, denn ich verlasse den Laden ungerne ohne ein neues Lieblingsstück. Definitiv einen Besuch wert!

 

Where to find:

Laden: Josefigasse 3, 8020 Graz

Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag: 12:00 – 19:00 Uhr

Samstag: 10:00 – 17:00 Uhr

Online-Shop: http://www.dogdaysofsummer.at

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Liebe Grüße,

Coco

 

 

 

 

Der Hipster in mir

Anders. Ein so kleines Wort mit einer so großen Bedeutung. Wir benutzen es für so vieles – beschreiben damit Gutes sowie Schlechtes. Es ist so unglaublich facettenreich. Und doch haben wir alle etwas mit diesem Wort gemeinsam: jeder von uns möchte es sein.

„Ich bin anders, ich möchte aus der Masse hervorstechen, ich möchte nicht 0815 sein!“ Ein Satz, der mir oft genug durch meinen Kopf ging, als ich durch die Läden schlenderte. Ich war der Meinung, dass früher alles besser war und sich die Leute individueller kleideten als heute. Sobald ich grüne Parkas in Kombination mit schwarzen Leggings und Adidas-Sneakern sah, musste ich meinen Blick abwenden. Ich wollte regelrecht zu den Leuten hingehen und sie schütteln und fragen: „Trägst du das, weil es dir gefällt oder weil es alle tun?“ Ich wollte mehr Individualität und Kreativität sehen, mir kam die Welt nur schwarz-weiß vor. Trends wie Boyfriend – Jeans, Rucksäcke oder Netzsocken umging ich in einem großen Bogen und betrachtete sie mit Abscheu. Und dann landeten genau diese drei Trends nacheinander in meinem Kleiderschrank. Das Wort „Hipster“ fiel immer öfter aus dem Mund meiner Freunde, sobald es um mich ging. Und ich fragte mich, ob ich mich nun selbst verraten hatte und ich zum Mitläufer wurde, der ich nie sein wollte.

Und irgendwann kam ich zu jener Antwort: NEIN. Heißt es jetzt automatisch ich bin gleich wie alle anderen, nur weil ich einen Rucksack trage? NEIN. Je mehr ich darüber nachdachte, desto absurder kam mir dieser Gedanke vor. Auch meine heißgeliebten schwarzen Jeans waren kein neuer Trend, den ich in die Welt gesetzt habe – fast jeder trägt schwarze Jeans. Und trotzdem hatte ich dort das Gefühl anders zu sein.

Jede Generation hat gewisse Trends und Markenzeichen, die sie auszeichnen. Die 60er, 70er, 80er, 90er – die Jugend hat in all diesen Jahren verschiedene Richtungen in der Modewelt eingeschlagen. Unsere Generation brachte den Hipster hervor, einen Typus, den man unzählig oft auf verschiedene Art und Weise interpretieren kann. Dieser sogenannte Hipster vermischt Alt mit Neu, holt sich die 90er Jahre zurück und kombiniert sie mit etwas Zeitgerechtem. Die Mode kommt und geht, was einmal In war, wird wieder In sein. Vielleicht ist aber gerade das, diese Fähigkeit das alte In mit dem neuen In zu mixen, unser Anders-sein. Natürlich folgt jeder von uns Trends, so entstehen sie ja auch. Auch die Jugend früher hat das getan. Ich habe nur sehr lange gebraucht, um das zu verstehen und um von meinem Leitfaden des Anders-sein abzukommen und neue Wurzeln zu schlagen. Die Scheuklappen abzulegen, nur um dann zu sehen, dass die Welt noch immer bunt ist, wenn man genau hinschaut.

Ich bin nicht gleich, wenn ich einem Trend folge, der mir gefällt. Ich bin auch nicht gleich, wenn ich allen Trends folge. Wenn sie mir gefallen, wieso nicht. Solange ich sie mit Überzeugung, Spaß und Liebe trage, bin ich nicht gleich. Ich kann Trends kombinieren wie ich möchte, kann einen neuen Trend entstehen lassen, wenn ich nur ein Teil daran ändere. Das ist das Schöne an der Mode, sie ist so vielfältig, man kann sich so unglaublich gut damit ausdrücken, kann seine Persönlichkeit oder Gefühle nur durch Outfits zum Vorschein bringen. Solange ich das tu und ich anziehe was mir gefällt und was zu mir passt, werde ich nie gleich sein. Jutebeutel hin oder her.

Anders bedeutet nicht immer gut, gleich bedeutet nicht immer schlecht. Am Wichtigsten ist hier noch immer das Gefühl Ich zu sein, und es zu bleiben.

Liebe Grüße,

Coco

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Über Falten und Herrenschuhe

Fünf. Das ist die Anzahl von Paaren, die ich an Budapesterschuhen besitze. Tendenz steigend. In allen möglichen Farben und Variationen kuscheln sie sich in meinem Schuhschrank aneinander. Wäre ich ein Mann, würde ich meinen riesigen Kleiderschrank gegen ein großes Schuhregal ersetzen, die Auswahl an schicken Männerschuhen ist einfach viel zu groß. Und wenn ich hin und wieder durch die Herrenabteilungen einzelner Labels wie Ralph Lauren schlendere, wünsche ich mir oft, dass mich jemand schnappt und in eine Zeitmaschine zieht, die 20er Jahre in blinkender Schrift auf der Zielscheibe eingetragen. Dort möchte ich dann in einem Duesenberger à la Great Gatsby die Straßen entlang düsen und in einer Bar zu Swing und Jazz tanzen. Ebenso hätte ich kein Problem damit, dort für einen Tag das Geschlecht zu wechseln – waren Hüte, Fliege und Anzug doch nur den Männern vorbehalten. Gut, dass wir aber im 21 Jahrhundert leben und die Mode die Grenzen zwischen Mann und Frau schon längst verwischt hat.

Jeder der mich kennt, weiß, wie sehr ich den Dandy Look verehre. Wie schon gesagt bin ich stolze Besitzerin von fünf Budapesterpaaren, bin begnadete Hutträgerin und liebe es meinen Anzug samt Fliege auszuführen. Kein anderer Stil versprüht mehr Eleganz und Charme, kein anderer Stil lässt einen so gut angezogen sein wie der Dandy Look.

Und was mein Herz noch höher schlagen lässt als Budapester allein, sind Budapester in Kombination mit einem Rock. Egal ob Mini oder Maxi, aber auch Midi hat dieses Jahr einen Platz in meinem Schrank gefunden, und zwar in Form eines olivgrünen Pliseerocks. Wo wir nun zu den Falten kommen, die sich hier nicht am Körper, sondern auf diesem wunderschönen Rock befinden. Nachdem ich beides gekauft habe, habe ich mich ins Auto gesetzt und bin in Tagträumereien über diese Kombination versunken. Im Sommer habe ich den Rock durch die Straßen von Graz und im Herbst durch das bunte Herbstlaub flanieren gesehen. Erschreckend wie sehr einen Mode für kurze Zeit der Realität entfliehen lässt.

Und während ich Rock und Schuhe zusammen trage, fühle ich mich wie in einer modernen Version der 20er Jahre, denn die Sonnenbrille und der Rucksack bringen das Outfit ins 21te Jahrhundert. So tanze ich in meinen neuen Budapestern leichtfüßig zu Swing und Jazz und lasse die Falten zu den Tönen flattern. Um die moderne Version aufrechtzuerhalten, würde ich hier sehr Parov Stelar empfehlen.

Aber seht selbst:

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Sonnenbrille: TAS – Take a shot

Oberteil: Forever21

Rock: Vero Moda

Rucksack: Dogdaysofsummer

Schuhe: Tamaris

 

Liebe Grüße,

Coco

 

 

 

Pretty in Pink

Ich habe mich immer als klassischen Liebhaber der ‚Nicht-Farbe‘ Schwarz und als Hasser der Farbe Pink gehalten. Bis letzte Woche. Denn als ich das erste Mal seit Langem einen kritischen und aufmerksamen Blick in meinen Kleiderschrank warf, fiel mir auf, dass neben meinen noch immer vielen schwarzen Kleidungsstücken der Sommer Einzug hielt. Und er kam in Rosa bzw. Pink. Ebenso kam ich zu der Erkenntnis, dass sich meine pink-hassende Seite anscheinend schon lange auf Urlaub begeben hat, trug ich doch schon seit Wochen meinen neuen Lieblingsrock in Rosa. Und auch meine Taschensammlung wurde kürzlich durch zwei weitere Mitglieder erweitert -beide in Pink.

Anscheinend ließ der Sommer und seine Sonnenstrahlen das rosa- und glitzer-liebende Mädchen in mir erwachen. Vielleicht liegt es an der Jahreszeit und ab den ersten Herbsttagen werden die rosa Schätze wieder in die hintersten Ecken meines Schrankes verschwinden und nie mehr hervorgeholt. Vielleicht liegt es aber auch an mir und der Sommer hat nicht nur mich, sondern auch meinen Kleiderschrank inspiriert. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sich Rosa so unglaublich gut mit Schwarz kombinieren lässt. Oder vielleicht liegt es auch daran, dass Rosa einen nur so schweben lässt und man sich wie die Prinzessin fühlt, die man schon immer sein wollte.

Egal, was es war, ich möchte euch nun meine zwei Lieblingsstücke in Kombination vorstellen:

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Der Maxirock: Schon seit Ewigkeiten habe ich nach dem perfekten Maxirock gesucht und es war nicht einfach ihn zu finden. Die perfekte Länge, die richtige Farbe, der Stoff..es gab genug Kriterien, die zu beachten waren. Mehr als überrascht war ich dann, als ich ihn endlich gefunden hatte: in Rosa. Und sofort hat er sich zu meinem neuen Lieblingskleidungsstück entwickelt. Er lässt sich toll kombinieren und ist zu jedem Anlass tragbar, egal ob elegant oder gemütlich. Außerdem verleiht er jedem Outfit das gewisse Extra und man ist sofort gut angezogen. Ich persönlich mixe ihn am liebsten mit einem schwarz-weiß-gestreiften Crop-Top (obwohl ich eigentlich kein großer Crop-Top Fan bin), weißen Sneakern und einem schwarzen Hut. Und natürlich mit meiner neuen Lieblingstasche, die ich euch nun vorstellen möchte.

Von: Mango

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Die Basttasche: Klein aber oho, so lautet das Motto der pinken Basttasche, die mein Herz im Sturm erobert hat. Als ich sie das erste Mal sah, wusste ich, dass ich ohne sie nicht heimgehen würde. Gesagt, getan. Und seitdem gebe ich sie nur ungern aus meiner Hand. Die Tasche peppt jedes noch so unspektakuläre Outfit auf und ist wirklich ein kleines Highlight. Ebenso muss meiner Meinung nach jede Sommergarderobe mindestens eine Basttasche enthalten und das Material im Mix mit der Farbe schreit nur so nach viel, viel Sonne. Und egal zu welchem Anlass man die Tasche ausführt, es fühlt sich jedes Mal an, als würde man seine Freunde zu einem Picknick auf einer Blumenwiese treffen. Und dieses Gefühl kann einem nur ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

Von: Humanic

Liebe Grüße,

Coco